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Meerbuscher feiern und spenden

400 Gäste wollten wieder Gutes tun : Das war die letzte Glühwei(h)nacht

Mehr als 180.000 Euro Spenden sind in den vergangenen Jahren bei der Traditions-Benefiz-Veranstaltung zusammengekommen. 400 Gäste kamen wieder zusammen, um Gutes zu tun.

Schon schade, dass es die Letzte ist: Das war der Tenor am Sonntagabend, als Toni und Annemarie Selders mit Familie und vielen Helfern zur letzten Benefiz-Veranstaltung ins stimmungsvoll dekorierte Gartencenter an die Badendonker Straße einluden.

Alle 400 Gäste waren einer Meinung: eine tolle Veranstaltung, die sich viele immer schon fest in den Kalender eingetragen hatten. Für 39 Euro Eintritt gab es nicht nur Essen und Trinken, sondern man konnte noch einen besonderen Preis aus der Tombola gewinnen und tat zudem noch Gutes. Denn nach Abzug der Unkosten wurde der Erlös der Glühwei(h)nacht immer an unterschiedliche Meerbuscher Einrichtungen, Schulen oder für bestimmte Projekte gespendet.Profitiert davon haben in den vergangenen Jahren unter anderem die Maria-Montessori-Gesamtschule, die Bürgerstiftung, viele Kitas, aber auch die Arche Noah.

Ohne Unterstützung von Sponsoren, so Toni und Annemarie Selders, sei diese Veranstaltung aber überhaupt nicht möglich. Das fange bei Jörg Segdronik und seiner Firma „Leih es” an, die immer das Mobiliar zur Verfügung stelle und gehe über 90 Einzelpersonen, die Preise zwischen 30 und 1500 Euro für die Tombola zur Verfügung stellen. Der Hauptpreis war in diesem Jahr eine Reise nach Fuerteventura, man konnte aber auch ein Bett gewinnen. Die Künstlerin Birgitt Verbeek aus Kaarst hatte ein Bild gestiftet, andere gaben ein Fahrrad, Hotelübernachtungen, eine Auto-Aufbereitung oder eine Kaffeemaschine.

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Und damit der Abend auch unterhaltsam für alle war, wurde viel Musik gemacht: von der Bundesschützenkapelle Neuss Furth, von Harfinistin Alexandra Gelhar, der Meerbuscher Band Gentle Tunes, der Gruppe QBBC Pete Hoskins, den vier Accustics und zum Abschluss den Brüdern Christoph und Nicolai Burchartz. Ihnen kam eine besondere Aufgabe zu: Denn nachdem ein Stromausfall das Programm ein wenig durcheinander gewirbelt hatte, traten sie erst nach Mitternacht auf. Dafür verabschiedeten sie die Gäste aber stimmungsvoll mit „Feliz Navidad“ und „Hallelujah“.

Ob es eine Nachfolge-Veranstaltung für diese Benefiz-Glühwei(h)nacht gibt, steht noch nicht fest. Es gebe zwar einige Ideen, aber noch nichts Konkretes, so die Veranstalter.