Meerbuscher Ehepaar bedankt sich nach Brand bei den Helfern

Dank an die Retter : Familie bedankt sich nach Kellerbrand bei der Feuerwehr

Das Ehepaar Spanier aus Bösinghoven bedankt sich nach dem Kellerbrand in der Nacht zu Montag bei allen Helfern.

Alois und Ulla Spanier sind wieder zu Hause und wohlauf. Auch wenn es im Einfamilienhaus in Bösinghoven nach dem Kellerbrand von Sonntag noch leicht riecht, geht es dem Paar den Umständen entsprechend gut. Das haben sie ihren aufmerksamen Nachbarn und der Feuerwehr zu verdanken.

Am Sonntagabend merkten die Nachbarn nämlich als erste, dass etwas nicht stimmt. Sie alarmierten die Feuerwehr, die bei dem Stichwort Kellerbrand hellhörig wurde. Solche Einsätze, das schildert die Feuerwehr später in ihrem Bericht, können besonders gefährlich sein. Keller sind eng, die Flammen breiten sich darin rasch aus – beides macht die Brandbekämpfung alles andere als einfach. Und wenn der Keller, wie bei Familie Spanier, auch noch mit Styropor isoliert ist, haben die Flammen ein leichtes Spiel. 35 Einsatzkräfte rückten nach Bösinghoven aus, neben der örtlichen Feuerwehr kamen auch der Lanker Löschzug, die Drehleiter der Feuerwache in Osterath, der Führungsdienst und ein Rettungswagen. „Ich hätte auch nicht erwartet, dass so viele kommen“, sagt Alois Spanier. Wichtig sei ihm vor allem eins: Sich bei der Feuerwehr zu bedanken. Dafür, dass sie so schnell da war. Dafür, dass sie einen höheren Schaden verhinderte. Und vor allem dafür, dass sie so umsichtig mit ihm und seiner Frau umging. Auch die Nachbarn halfen. Sie alarmierten nicht nur die Feuerwehr, sondern gewährten der Familie in der Nacht des Brands Obdach.

Warum es im Keller gebrannt hat, ist noch unklar. Alois und Ulla Spanier, so viel kann man wohl festhalten, hatten mit ihren hilfsbereiten Nachbarn und der raschen Reaktion der Feuerwehr Glück im Unglück.