Meerbusch TuS Treudeutsch-Damen feiern Saisonpremiere

Handball : TuS-Damen feiern Saisonpremiere

Die Regionalliga-Handballerinnen des TuS Treudeutsch 07 hoffen, am Samstag gegen Königsdorf endlich ihre erste Partie bestreiten zu können. Die Lanker Herren fahren zum TSV Kaldenkirchen.

Samstag wollen nun endlich auch die Handballerinnen des TuS Treudeutsch ins Punktspielgeschehen eingreifen. Als einzige Mannschaft der Regionalliga haben die Schützlinge von Trainer Jurek Thomasek noch keine einzige Partie bestritten, während die meisten Teams der Liga schon zweimal angetreten sind. In der vergangenen Woche war das Lanker Heimspiel gegen Fortuna Köln nach wenigen Minuten wegen der schweren Verletzung von Joana Jeschke abgebrochen worden. Die Linksaußen erlitt eine Bänderverletzung am Ellenbogen, als der aus dem Gelenk sprang. Am Samstag ist um 19.30 Uhr in der Sporthalle an der Wittenbeger Straße Anpfiff der ersten Begegnung der Lankerinnen. Gegner ist der TuS Königsdorf, der seine ersten beiden Partien bei der SG Überruhr (26:30) und gegen den TSV Bonn (19:31) verlor. „Das ist aber kein Maßstab. Und für uns erst recht kein Grund zur Überheblichkeit, denn uns fehlt Spielpraxis, Sicherheit und der Rhythmus“, sagt Thomasek, der bei der jüngsten Partie der Königsdorfer auf der Tribüne spionierte. Um seinem Team etwas Spielpraxis zu verschaffen, organisierte der Coach unter der Woche ein Testspiel gegen Adler Königshof. Fraglich ist noch der Einsatz von „Bella“ Bellers wegen einer Erkältung.

„Diesmal werden wir von der ersten Minute an hellwach und unter Feuer sein“, versprechen Achim Schneiders und Ralf Müller vor dem Duell am Samstag (19 Uhr, Ravensstraße, Nettetal) beim TSV Kaldenkirchen. Die beiden Coaches der Verbandsliga-Handballer hatten am ersten Spieltag einen 24:21-Erfolg ihrer Truppe beim TV Rhede erlebt, sind nach den beiden folgenden Heimniederlagen gegen den TV Kapellen (21:24) und den TV Geistenbeck (21:25) aber etwas ernüchtert. „Der Start in beide Partien war miserabel“, sagt Schneiders. „Anschließend haben wir zwar gezeigt, dass wir auch spielerisch mit den starken Teams in der Liga mithalten und sie auch bezwingen können, doch die ersten Minuten gaben den Ausschlag gegen uns.“ Nun fordern Schneiders und Müller Zählbares. „Wir müssen langsam mal was reißen“, sagt Schneiders. Als Ausrede will er dabei nicht die aktuelle angespannte personelle Situation gelten lassen. Mit Torwart Toni Leygraf (Urlaub), Jan Verholen (privat verhindert) und Florian Upelj (grippekrank) fallen drei Spieler aus. Verholen und Upelj gehörten zuletzt zu den besten ihrer Mannschaft. Verholen hatte sein Team mit seiner kämpferischen Leistung zuletzt mitgerissen, und Upelj ist als Vorbereiter enorm wichtig. „Aber wir haben einen breiten Kader und müssen solche Ausfälle auffangen können.“ Wieder mit dabei ist Dominik Fischer, der ebenso wie Stefan Leuchten in die Rolle Upeljs schlüpfen kann.

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