Konzerte in Meerbusch TSV Meerbusch bietet Open-Air-Konzert an

Lank-Latum · Beim Familientag des TSV Meerbusch geben Kai und Thorsten Wingenfelder, Frontmänner von „Fury in the Slaughterhouse”, am Samstag, 24. August, ab 20 Uhr auf dem Lanker Sportplatz ein Live-Konzert.

Die Brüder Wingenfelder sind Frontmänner von „Fury in die Slaughterhouse“.

Die Brüder Wingenfelder sind Frontmänner von „Fury in die Slaughterhouse“.

Foto: Wingenfelder

Mit Hits wie „Time to wonder”, „Won’t forget these days” oder „Milk and Honey” schafften „Fury in the Slaughterhouse” Ende der 80er und zu Beginn der 90er den internationalen Durchbruch. Insgesamt 14 Platten veröffentlichte die Rockband aus Hannover seitdem. Das jüngste mit dem Titel „Hope“ kletterte 2023 sogar an die Spitze der Albumcharts.

Am Samstag, 24. August, um 20 Uhr werden die beiden Köpfe der Band, die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder, einige dieser legendären Songs live in Lank-Latum spielen. Der TSV Meerbusch lädt an diesem Abend zum Open-Air-Konzert auf die Theodor-Mostertz-Sportanlage an der Nierster Straße 90 ein. Auf dem dortigen Rasenplatz wird extra für dieses Event eine Freilichtbühne errichtet, vor der rund 1000 Zuschauer Platz finden werden. „Ich bin seit klein auf ein riesiger Fury-in-the-Slaughterhouse-Fan und habe all ihre Platten zuhause stehen. Mein großer Wunsch war es immer, diese Band einmal nach Meerbusch zu holen“, sagt TSV-Manager Christoph Peters.

Da die 1987 gegründete Rockcombo für den Lanker Sportplatz allerdings eine Nummer zu groß gewesen wäre, wird stattdessen das „Wingenfelder Akustik Quartett“ dem Publikum einheizen. Kai und Thorsten Wingenfelder hatten sich vor rund 13 Jahren zusammengetan und ihr eigenes Geschwister-Projekt ins Leben gerufen. Insgesamt sieben Alben brachte das Duo seitdem hervor. Ihr Weg führte die beiden immer weiter nach oben, die Platte „Sieben Himmel Hoch“ landete 2018 in den Top-Ten der deutschen Albumcharts.

Am Ende dieses Jahres werden die Brüder, die von zwei weiteren Musikern unterstützt werden, ihr Projekt beenden, so dass sie in diesem Sommer ein letztes Mal mit ihrer vierköpfigen Band auf der Bühne stehen werden. „Sie werden bei uns ihr gesamtes Repertoire zum Besten geben. Fury-Hits werden ebenso zu hören sein wie ihre eigenen Wingenfelder-Songs“, sagt Sebastian Schmitz, Vorsitzender des TSV-Fördervereins. Er fädelte den Deal mit den Künstlern vor wenigen Monaten gemeinsam mit Peters auf Mallorca ein. „Wir hatten das große Glück, durch einen Bekannten zu einem Fury-Konzert eingeladen zu werden, wo wir die beiden im Anschluss persönlich kennengelernt haben“, berichten die beiden. Dass Peters‘ großer Traum nun wahr wird und die Wingenfelder-Brüder tatsächlich in seiner Heimstadt ein Konzert spielen, ist für ihn „etwas ganz Besonderes. Ich kann nur jedem empfehlen, sich ein Ticket zu besorgen. Das wird ein unvergesslicher Abend“, so Peters.

Der Familientag des TSV Meerbusch beginnt am Samstag, 24. Juni, bereits um 12 Uhr Ab 14.30 Uhr wird die „Herrmanns House Band“ aus den Niederlanden den Zuschauern mit Coversongs aus den 70er, 80er- und 90er-Jahren einheizen. Sängerin Marjon van Irwaarden war früher Sängerin bei „2 Unlimited“, andere Bandmitglieder standen schon mit Stars wie Phil Collins oder Hebert Grönemeyer auf der Bühne. „Ich habe die Gruppe in Domburg bei einem Musikfestival erlebt. Was die abgeliefert haben, war überragend. Da hat jeder Ton gestimmt“, sagt Peters. Der Eintritt zu diesem etwa dreistündigen Vorabkonzert ist frei. In den jeweiligen Pausen wird ein DJ für die Musik sorgen. „Das Event soll ein richtig schöner Familientag werden. Die Leute sollen im T-Shirt, kurzer Hose und Flipflops kommen, lecker essen und trinken und einfach einen schönen Sommertag auf unserer Anlage verbringen“, betont Schmitz.

Am Tag darauf macht WDR-Moderatorin Steffi Neu mit ihrem Kneipenquiz Halt in Lank. Gemeinsam mit der Band „Pocket Party“ und Comedian René Steinberg wird sie ab 17 Uhr ihrem ratewütigen und an Spaß erfreutem Publikum Wissen, Geschick und Schlagfertigkeit entlocken. Normalerweise macht sie ihre Live-Show ausschließlich in kleinen Locations vor nicht mehr als 100 Zuschauern, doch die TSV-Verantwortlichen konnte Neu abringen, in Meerbusch zumindest vor 350 Besuchern aufzutreten. „Das wird das mit Abstand größte Publikum, das an ihrem Kneipenquiz teilnehmen wird“, sagt Schmitz. Die Tickets seien allerdings im Nu vergriffen gewesen. „Der Run war enorm. Innerhalb von einer halben Stunde waren alle Karten weg.“