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Meerbusch: Trickbetrüger geben sich als Gesundheitsamt-Mitarbeiter aus

Polizei in Meerbusch : Falsche Mitarbeiter vom Gesundheitsamt

Trickbetrüger geben sich an der Tür als Mitarbeiter vom Gesundheitsamt aus. Sie verwickeln Senioren in Gespräche und haben es auf Bargeld und Wertsachen abgesehen.

(RP) Am Dienstag waren in Meerbusch mutmaßliche Trickbetrüger unterwegs, die sich als Mitarbeiter vom Gesundheitsamt ausgaben. An der Straße „Kullenberg“ stand gegen 14.30 Uhr eine junge Frau vor der Tür eines Seniors und behauptete, als Serviceleistung für das derzeit geschlossene Gesundheitsamt käme man nun persönlich vorbei. Sie bat, das Bad aufsuchen zu dürfen. Der Senior bemerkte, dass sie die Haustür nicht gänzlich geschlossen hatte und machte sie richtig zu. Daraufhin klingelte ein Mann , der nach seiner „Kollegin“ fragte. Der Senior wurde stutzig, als sie auch nach Aufforderung die Wohnungstür nicht ganz schließen wollte und verwies sie des Hauses. Ähnliches berichten andere Anwohnern der Straße „Kullenberg“. Die Beschreibung der Frau: 25 bis 30 Jahre, mittellange schwarze Haare zum Zopf, Brille, dunkle Kleidung. Um ihren Hals hing ein Ausweis. Sie sprach Deutsch mit leichtem Akzent. Ihr Begleiter soll etwa 30 bis 35 Jahre alt sein. Er war dunkel gekleidet,  trug eine Basecap und wirkte „südeuropäisch“. Das Duo ging zu einem Pkw (vermutlich ein dunkler oder dunkelgrauer BMW mit Städtekennung MG). Die beiden stiegen zu einer dritten, im Fahrzeug wartenden Person und fuhren in Richtung Nierst davon. Um 15 Uhr stand an der Josef-Tovornik-Straße ebenfalls eine angebliche Gesundheitsamt-Mitarbeiterin vor der Tür einer älteren Meerbuscherin. Nach dem Gespräch fuhr sie in einem schwarzes Fahrzeug (mit Neusser Kennzeichen) mit einer weiteren männlichen Person in Richtung Nierst davon. Die Seniorin stellte fest, dass Bargeld entwendet worden war und erstattete Anzeige. Die Beschreibung der Frau: etwa 35 Jahre, dunkle Haare, 165 bis 170 Zentimeter groß. Sie wirkte „ost- /südosteuropäisch“ und sprach mit leichtem Akzent. Ihr Begleiter soll fast eine Glatze gehabt haben und war etwa 175 bis 180 Zentimeter groß. Das Kriminalkommissariat 12 ermittelt und sucht Zeugen (Telefon 02131 300-0).

(stz/RP)