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Meerbusch: Stadt erhört Beschwerden zur Pappelallee

Meerbusch : Stadt erhört Beschwerden zur Pappelallee

Wo die Rilkestraße auf die Pappelallee führt, müsste diese besser Brennesselallee heißen, so üppig wuchern die Pflanzen in den Weg. Er hätte außerdem längst saniert werden sollen. Das hatten Anwohner wiederholt angemahnt.

(stz) Wenn Tina und Lutz Dreesbach mit dem Kinderwagen von der Rilkestraße auf die Pappelallee gehen, ist Vorsicht angesagt. Sie müssen aufpassen, dass das zweijährige Enkelkind schön die Hände im Wagen behält. Denn von beiden Seiten wuchern ihnen die Brennnesseln entgegen. Seit einer Laufveranstaltung vor drei Jahren stehen an der Seite Absperrbaken. Weil der Asphalt durch Wurzeln aufgerissen ist, sollte der Weg längst saniert werden. Doch trotz mehrmaliger Nachfragen der Anwohner bei der Stadt passierte nichts. Wenn Jugendliche mit Bierchen auf der Bank sitzen, dann würden die Baken schon häufiger als Wurfgeschosse eingesetzt, berichtet Anwohner Lutz Dreesbach.

Auf Anfrage der Rheinischen Post bei der Stadt erklärte nun ein Sprecher: „Die Verärgerung der Bürger ist absolut berechtigt, der Zustand des Weges und die lange Verzögerung der Sanierung sind absolut so nicht hinnehmbar. Die Grünpflegearbeiten an der Pappelallee haben am Donnerstag begonnen und werden bis Anfang nächster Woche abgeschlossen sein.“ Außerdem bemühe sich der Fachbereich Straßen und Kanäle, kurzfristig ein Tiefbauunternehmen zu gewinnen, das die Sanierung des Weges erledigt.