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Meerbusch: Spendenerlös aus Fitness-Challenge für Kinderhospiz in Neuss

Fitness-Challenge in Meerbusch : Sportliche Spende für die Initiative Schmetterling

Bei der Charity-Challenge des Meerbuscher Fitness-Unternehmens Prime Sports sind 3720 Euro zusammengekommen. Rund 80 Teilnehmer haben dafür trainiert und gespendet. Das Geld geht an die Initiative Schmetterling e.V. in Neuss.

(ena) In Sachen PR und Marketing ist Sandra Kottmann kreativ und überlegt sich immer wieder besondere Aktionen für die Kunden des Meerbuscher Fitnessunternehmens Prime Sports. Bei der jüngsten Aktion ging es ihr aber weniger um Werbung. „Für mich war das eine echte Herzensangelegenheit“, erzählt sie.

3720 Euro konnte Sandra Kottmann nun an Birgit Ritter, Geschäftsführerin der Initiative Schmetterling Neuss e.V., überreichen. Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst begleitet Familien mit Kindern, die lebensverkürzend erkrankt, schwer behindert oder verstorben sind. Die Spende ist der Erlös aus einer Charity Challenge: In der Vorweihnachtszeit hatte Prime Sports über Social Media zu der vierwöchigen Aktion mit verschiedenen sportlichen Aufgaben aufgerufen. Die Teilnehmer mussten etwa Wandsitzen oder Banksprünge absolvieren. Außerdem konnte, wer wollte, spenden. Rund 80 Sportler machten mit und brachten es mit ihren Spenden auf die Summe von 3720 Euro. Für die besten Teilnehmer der Advent-Challenge gab es Preise im Gesamtwert von mehr als 1600 Euro, und zwar Gutscheine von PHC Beauty (Verona Pooth), Orthomol Sport, Anthony´s Kitchen und vom Kaufhaus Breuninger.

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Dass Prime Sports als Spendenempfänger die Initiative Schmetterling auswählte, hat persönliche Gründe. „Im Mai ist mein Vater gestorben“, erzählt Sandra Kottmann. „Eine Woche nach seinem Tod kam plötzlich ein Schmetterling, ein großer Admiral, zu uns. Er begleitet unsere Familie seitdem, hat keine Scheu und verweilt immer wieder auf der Hand.“ Sie weiß, dass sich die Geschichte „vielleicht ein bisschen verrückt“ anhört. „Ich hätte es vorher auch nicht geglaubt. Aber es gibt so viel mehr zwischen Tod und Leben als man denkt. Das habe ich bereits in meinem früheren Beruf in der Intensiv-Krankenpflege in vielen Situationen erlebt.“