Meerbusch: Person bei Osterath von Zug erfasst - Strecke gesperrt

Bei Meerbusch-Osterath: Mann stirbt nach Kollision mit Zug

Auf den Gleisen bei Meerbusch-Osterath ist ein Mann vom Zug überfahren worden und gestorben. Kurz vor 12 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Die Strecke war bis 11.30 Uhr gesperrt.

Seit etwa 9.50 Uhr war die Feuerwehr an der Bahnstrecke im Einsatz. Eine Person sei bei dem Zusammenstoß getötet worden, sagte Frank Mohr, Sprecher der Feuerwehr Meerbusch, unserer Redaktion. Die Polizei bestätigte, dass es sich um einen Mann gehandelt habe. Man gehe von einer Selbsttötung aus.

Wie die Feuerwehr über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, sind im betroffenen Regionalexpress keine Menschen zu Schaden gekommen. Die Feuerwehr betreute aber den Zugführer und fünf Mitglieder eines Bautrupps der Deutschen Bahn, die Augenzeugen des Vorfalls geworden waren. Der Feuerwehrsprecher sprach in diesem Zusammenhang von "seelischen Verletzungen", die die sechs erlitten haben.

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Die Bahnstrecke war bis 11.30 Uhr gesperrt. Betroffen waren Züge von National Express. Zeitweilig gab es einen Pendelverkehr mit Bussen. Der RE7 wurde über Mönchengladbach mit Zusatzhalt in Mönchengladbach Hbf umgeleitet. Weitere Informationen gibt es hier.

Kreisen Ihre Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

(lsa/hpaw)