Geplanter Fortschritt Meerbusch soll eine bürgerfreundliche, digitale Stadt werden

Meerbusch · Die Stadt plant zum Wohle der Bürger eine intelligente, innovative Stadt, deren Basis eine moderne und digitalisierte Verwaltung ist.

 Die Bürger sollen durch die weitere Digitalisierung unter anderem einen erleichterten Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen bekommen.

Die Bürger sollen durch die weitere Digitalisierung unter anderem einen erleichterten Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen bekommen.

Foto: dpa/Fabian Strauch

Der Ausschuss für Digitalisierung und Informationstechnologie des Stadtrates hat jetzt die erste „Digitale Agenda“ für Meerbusch auf den Weg gebracht. Für Bürgermeister Christian Bommers ist der neue, 50-seitige Zukunftswegweiser, der laufend fortgeschrieben werden soll, von grundlegender Bedeutung für die weitere Entwicklung der Stadt: „Die Digitalisierung hat schon heute massive Auswirkungen auf nahezu alle Lebensbereiche. Sie verändert die Art und Weise, wie wir kommunizieren, arbeiten, lernen und interagieren“, sagt er.

Als modernes Dienstleistungsunternehmen und großer Arbeitgeber habe die Stadt die Verantwortung, den Veränderungsprozess aktiv mitzugestalten. „Die ersten Schritte auf dem Meerbuscher Weg zur digitalen Kommune sind getan, aber in weiten Teilen liegt er noch vor uns.“ Das jetzt vorliegende Konzept werde Leitfaden und Planungshilfe sein. Die Strategie soll gemeinsam mit den „relevanten Akteuren“ entwickelt werden.

Die Agenda nennt zwei Haupthandlungsfelder: Die Vision einer „Smart City“, in der Nachhaltigkeit, Mobilität, Wirtschaftswachstum und Lebensqualität in Meerbusch über den intelligenten Einsatz von Informationstechnik verbessert werden. Die Bürger sollen Hauptnutznießer des digitalen Fortschritts sein, beispielsweise durch einen erleichterten Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen oder durch die Förderung digitaler Bildung.

Den zweiten Schwerpunkt bildet die weitere Digitalisierung der Stadtverwaltung: Arbeitsabläufe sollen effizienter und transparenter werden, zugleich soll die digitale Ausrichtung mit innovativen Arbeitsmethoden auch qualifizierte Mitarbeiter anlocken.

Die komplette „Digitale Agenda“ ist im Internet unter https://meerbusch.de/service-und-politik/digitale-agenda.html nachzulesen. Im Kapitel „Ausblick“ sind die konkret geplanten Projekte vom virtuellen Bürgerbüro bis zum „Chatbot“ für Bürgeranfragen einschließlich Zeitplan zu finden.

(RP)
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