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Meerbusch: In Büderich gibt es eine neue Bar: "B. For – Kitchen & Bar"

Gastronomie in Meerbusch : Neue Bar in Büderich

Inhaber Stanislav Husemann möchte seine Gäste im neuen „B. For – Kitchen & Bar“ an der Düsseldorfer Straße nicht nur mit Drinks, sondern auch mit Crossover-Küche und Live-Musik verwöhnen. Noch gilt die Bar als Geheimtipp.

Die Küche und Kultur einzelner Länder zu verstehen, typische Elemente daraus zu erkennen und sie anschließend neu zu verbinden – das ist die Crossover-Küche, die Stanislav Husemann seit kurzer Zeit im „B. For – Kitchen & Bar“ an der Düsseldorfer Straße 20a in Büderich anbietet.

„Die Idee der Crossover-Küche lässt die Grenzen zwischen landestypischen Kochstilen aus allen Teilen der Welt verschwimmen und neue Gerichte aus ungewöhnlichen Kombinationen entstehen“, sagt der 28-Jährige, der jedoch nicht nur mit seinen kulinarischen Spezialitäten aus Ländern wie Italien, Frankreich Russland, Spanien und Deutschland bei seinen Kunden punkten will. Sein Ziel ist, sie ganzheitlich gastronomisch zu verwöhnen. „Ich möchte dem Gast etwas Besonderes bieten, das er woanders nicht bekommt“, betont Husmann.

Dazu beitragen soll beispielsweise regelmäßige Live-Musik – Jazz, Blues und Singer/Songwriter mit Gitarre und Saxophon – und dazu passende Drinks und Cocktails. „Ich möchte mit meinem Laden die Barkultur nach Meerbusch bringen“, sagt Husemann, der ein wahrer Meister seines Fachs ist. Während seines Architekturstudiums lernte er in verschiedenen Locations in St. Petersburg, aber auch im Düsseldorfer Rheinturm, wie man die Spirituosenflaschen gekonnt kreisen lässt und den Shaker akrobatisch schüttelt. Auf der Getränkekarte finden sich zahlreiche außergewöhnliche Kreationen, die Klassiker fehlen hingegen größtenteils. „Ich experimentiere sehr gerne. Daher hoffe ich, dass sich meine Gäste von der Karte inspirieren lassen und neue Sachen ausprobieren“, sagt Husemann. Wenn jemand einen gängigen Drink oder Cocktail haben möchte, bereite er dieser aber selbstverständlich genauso gerne zu.

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In Meerbusch hatte sich der gebürtige Kasache bereits einen Namen mit dem „Rapunzel“ in seinem aktuellen Wohnort Lank-Latum gemacht. Knapp drei Jahre lang betrieb er gemeinsam mit seinem Schwager Imad Mohamed das Bistro, das im Herbst die beiden neuen Pächter Marion und Mark Linden übernahmen. Auf das aktuelle Objekt in Büderich, in dem vorher das japanische Restaurant Hoshino beheimatet war, hatte Husemann schon seit mehreren Jahren ein Auge geworfen.

Im Herbst vergangenen Jahres ergab sich die Gelegenheit, den Laden zu übernehmen. Nach einem knapp zweimonatigen Umbau erstrahlt der Gastraum, der momentan 30 bis 40 Personen einen Sitzplatz bietet, in völlig neuem Glanz. Im modernen und gleichzeitig gemütlich eingerichteten Innenraum dominieren die Farben Dunkelgrün, Grau und Braun. Eine lange offene Theke und stylische Accessoires runden das gelungene Bar-Ambiente ab. Im Frühling wird Husemann auch noch den etwa 140 Quadratmeter großen und ruhig gelegenen Außenbereich neu gestalten. Neben einer weiteren Theke soll dort auch ein offener Grill entstehen, wo die Gäste live mitverfolgen können, wie ihre Speisen zubereitet werden.

Aktuell bietet Husemann als Hauptgang beispielsweise Entrecôte mit Pommes, Salat und Kräuterbutter, Dorade mit Drillingen und Gemüse, Lachs mit Reis, Gemüse und Pesto oder Trüffel-Tagliarini mit Rinderfiletspitzen an. Die bewusst klein gehaltene Karte wird sich in Kürze aber noch ändern. Zum einen stellt Husemann ab Februar zwei neue Köche ein, die seinem eigenen hohen Qualitätsanspruch gerecht werden sollen, zum anderen wird es künftig ohnehin immer wechselnde Gerichte geben. „Der Gast soll immer wieder neue Geschmackserlebnisse bekommen. Er kann aber auch Wünsche äußern, die wir dann bei seinem nächsten Besuch bei uns, versuchen umzusetzen“, verspricht Husemann.

Seit der Eröffnung vor etwa drei Monaten konzentriert sich der Lank-Latumer weitergehend auf das Abendgeschäft, in Kürze möchte er aber auch Frühstück und Mittagstisch anbieten. Aktuell ist B. For – Kitchen & Bar, bei dem das B übrigens für Büderich steht, aufgrund seiner etwas versteckten Lage noch ein Geheimtipp. Doch Husemann hofft, dass sich das bald ändert: „Ab Februar möchte ich mit meinem neuen Team voll durchstarten.“