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Meerbusch: In 31 Altenpflegeheimen im Rhein-Kreis Neuss helfen Soldaten

Soldaten helfen in der Corona-Krise : Bundeswehr unterstützt den Kreis in 31 von 46 Altenpflegeheimen

Anfang November haben die ersten Bundeswehr-Soldaten im Kreisgesundheitsamt ihren Einsatz begonnen. Zahlreiche Helfer in Uniform und Zivil folgten. Zurzeit sind außerdem in 31 von 46 Altenpflegeheimen im Rhein-Kreis Neuss Einsatzkräfte der Bundeswehr im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus tätig.

Zurzeit sind in 31 von 46 Altenpflegeheimen im Rhein-Kreis Neuss Einsatzkräfte der Bundeswehr im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus tätig. Sie unterstützen das Pflegepersonal der Seniorenzentren voraussichtlich bis zum 31. März bei den Antigen-Schnelltests von Mitarbeitern und Besuchern, auch Point-of-Care- oder PoC-Tests genannt.

Insgesamt entlasten 79 Soldatinnen und Soldaten die Pflegekräfte zum überwiegenden Teil an sieben Tagen die Woche. „Die Bundeswehr ist eine starke und zuverlässige Hilfe in unserem Corona-Team und ein wichtiger Baustein im Bemühen um eine schnellstmögliche Nachverfolgung und Unterbrechung der Infektionsketten“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.

Die Kooperation geschieht in Zusammenarbeit des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr unter Leitung von Oberstleutnant Lothar Peschges mit dem Krisenstab des Rhein-Kreises Neuss, dem Kreisdirektor Dirk Brügge vorsteht. Truppensteller sind das ArtillerieLehr-Bataillon 325 aus Munster in der Lüneburger Heide, das Aufklärungsbataillon 7 aus Ahlen im Münsterland und das Versorgungsbataillon 142 aus Hagenow in Mecklenburg-Vorpommern.

Seit dem 2. November erfolgt außerdem eine Unterstützung des Gesundheitsamts in der Kontaktnachverfolgung und der Sachverhaltsermittlung durch 30 Soldaten sowie zivile Mitarbeiter im Zwei-Schicht-System. Truppensteller ist hier das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr in Köln. Rund 20 000 Bundeswehr-Angehörige in Deutschland helfen derzeit den zivilen Behörden im Kampf gegen die Pandemie und deren soziale Auswirkungen. Auch die seit Dezember 2020 bundesweit im Aufbau befindlichen Impfzentren werden unterstützt. Insgesamt stehen im Hilfskontingent der Bundeswehr bis zu 25 000 Soldatinnen und Soldaten bereit.