1. NRW
  2. Städte
  3. Meerbusch

Meerbusch: Herbstferienbetreuung an der Adam-Riese-Schule

Ferienaktion in Meerbusch : Herbstferien im Basti-Bus

Corona hat die Herbstferienbetreuung der Adam-Riese-Schule vor einige Herausforderungen gestellt. Mit viel Kreativität hat es trotzdem geklappt.

 Ferienbetreuung unter Corona-Schutzmaßnahmen, das sei schon eine besondere Herausforderung gewesen, erzählt Mandy Dümke von der Adam-Riese-Schule. Mit viel Kreativität ist sie an die Planung gegangen und hat trotzdem geschafft. „Jetzt ist die Woche auch wieder um. Das verging wie im Flug“, sagt sie.

65 Kinder haben an der Herbstferienbetreuung teilgenommen. In den Osterferien musste die Betreuung ausfallen, in den Sommerferien gab es nur ein abgespecktes Programm mit nicht einmal der Hälfte der Kinder. Die erste „richtige“ Ferienbetreuung nach über einem halben Jahr verlief unter strengen Raum- und Hygienevorschriften: Die Eltern durften das Schulgelände nicht betreten, die Kinder mussten eine Maske tragen. Auch durften sie nicht wie gewohnt durchmischt miteinander spielen, sondern wurden in Jahrgangsgruppen eingeteilt. Das sei einerseits schade gewesen — die Schule arbeitet nach einem offenen Konzept, das keine starre Gruppeneinteilung vorsieht — aber andererseits auch gut: „So konnten wir verschiedene Angebote individuell auf das Alter der Kinder zuschneiden.“

Von einem Angebot waren allerdings alle Kinder begeistert: dem Basti-Bus. Der ausgebaute Transporter mit eingebauten Werkbänken, stand dieses Mal zwei Tage auf dem Schulhof. In der Kinderwerkstatt konnte unter Anleitung gewerkelt, gepinselt und gebastelt werden. Auch eine Idee, die durch Corona entstanden ist: „Normalerweise unternehmen wir mit den Kindern einen Ausflug, aber das war uns in diesem Jahr zu riskant. Dafür haben wir den Bus organisiert“, erzählt Dümke. Das werkeln im Basti-Bus habe auch mit Maske, Sicherheitsabstand und Lüftungspausen hervorragend geklappt, allgemein seien die Kinder trotz der vielen Vorschriften kooperativ gewesen. Auch als der Basti-Bus am Donnerstagmorgen wegen Kanalarbeiten doch nicht auf dem Schulhof parken konnte und auf einen anderen Stellplatz ausweichen musste, sei das kein Problem gewesen, für die Kinder schon gar nicht.

Die Kinder und vor allem die Eltern seien froh gewesen, dass die Herbstferienbetreuung in diesem Jahr überhaupt noch stattfinden durfte. Viele Familien seine auf dieses Angebot angewiesen. Deswegen war es Dümke wichtig, die Ferienbetreuung nicht ausfallen zu lassen. Und am Ende habe alles wunderbar funktioniert, auch wenn die Zukunft ungewiss aussehe: „Wenn man das Beste draus macht, ist alles halb so wild“, sagt die Organisatorin.