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Meerbusch: Grabstein am Rheinufer gefunden

Seltsamer Fund am Meerbuscher Rheinufer : Drei Freundinnen und das Rätsel des Grabsteins

Die Schülerinnen Olivia, Josi und Luisa haben in den Herbstferien am Rheinufer ein Stück eines zerbrochenen Grabsteins gefunden. Nun möchten sie herausfinden, ob jemand den Stein vermisst. Wer Hinweise hat, kann sich melden.

(desa) Damit hatten die Freundinnen Olivia, Josi und Luisa nicht gerechnet, als sie ihre letzten Herbstferientage draußen genießen wollten und deshalb zum Rhein radelten: Als sie ihre Fahrräder abstellten, um am Ufer entlang zu spazieren, entdeckten sie einen Stein. „Das ist ja erst mal nichts Ungewöhnliches, aber wir entdeckten Zahlen und Buchstaben auf der Vorderseite“, berichtet die 13-jährige Olivia. „Hier ruht …Willi …“, steht auf dem in der Mitte durchgebrochenen Grabstein.

Schnell riefen sie ihre Eltern an. „Wir waren total aufgeregt“, sagt Olivia. Die Mädchen, die sich schon seit Kindergartentagen kennen, schauten sich den Stein genau an, machten ein paar Fotos und versteckten den Fund schließlich, damit er geschützt ist. Seitdem möchten die drei Freundinnen das Steinrätsel lösen und recherchieren in ihrem Umfeld. „Wir möchten unbedingt die Geschichte des Grabsteines herausfinden. Wie kam er wohl ans Rheinufer? Ob jemand den Stein vermisst?“, fragt Olivia.

Einen Archäologen haben die Schülerinnen des Mataré-Gymnasiums bereits gefragt. Der konnte ihnen aber nur sagen, dass der Stein nichts wert ist. Und Olivias Papa hat auch schon gemutmaßt, wie der Stein ans Rheinufer gelangt sein könnte: Wahrscheinlich sei er als Bauschutt am Fluss entsorgt und an Land gespült worden. „Wir wissen noch nicht so viel, aber wir suchen weiter“, sagt Olivia.

Hinweise nimmt Astrid Krömer unter astrid.kroemer@web.de entgegen.