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Meerbusch: Büdi heißt das neue Maskottchen vom FC Büderich

Fußball in Meerbusch : FC Büderich stellt sein Vereinsmaskottchen vor

Der riesige Stoffbär Büdi soll sich künftig bei den Heimspielen des FC Büderich um die jüngsten Besucher kümmern. Der Verein hat das neue Maskottchen nun in einem Video vorgestellt.

„Gestatten, Büdi, neues Vereinsmaskottchen des FC Büderich 02.“ In einem aufwendig gestalteten Video stellt der Fußballclub vom Eisenbrand nun seinen überdimensionalen Stoffbären vor. „Da wegen der Corona-Beschränkungen der Vereinsalltag weitgehend ruht, setzen wir gerade ein paar Projekte um, für die sonst wenig Zeit bleibt. Das Büdi-Video ist eins davon“, sagt FCB-Vorsitzender Benedikt Niesen.

Die Idee dazu kam von Nachwuchskoordinator Phil Kathöfer und Jugendleiter Rui Pereira. „Wir haben momentan sehr viele Bambini- und F-Jugend-Mannschaften und sind davon überzeugt, dass sich vor allem die Kleinsten sehr an Büdi erfreuen werden“, sagt Niesen. Warum die Wahl ausgerechnet auf einen Bär gefallen sei, dafür gibt es keinen besonderen Grund, „Weder in unserem Vereinsemblem noch im Stadtwappen ist ein Tier abgebildet, daher hatten wir sozusagen freie Auswahl“, erklärt Niesen.

Von seinem Erscheinungsbild her erinnert Büdi ein wenig an Goleo, das Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Aber anders als der Plüschlöwe vor 15 Jahren, der nur mit einem Oberteil bekleidet herumlief, trägt das Büdericher Maskottchen standesgemäß Trikot und Hose im FCB-Outfit. Künftig soll Büdi bei den Heimspielen der Senioren-Mannschaften und bei ausgewählten Begegnungen der Nachwuchsteams für Stimmung sorgen und sich ein wenig um die jüngsten Besucher kümmern.

Wann der Bär seinen ersten offiziellen Einsatz hat, steht jedoch weiter in den Sternen. Amateursport ist bundesweit bis mindestens 7. März verboten. Das letzte Spiel, das die erste Mannschaft des FCB in der Bezirksliga bestritten hat, liegt inzwischen schon mehr als dreieinhalb Monate zurück. Insgesamt haben die Büdericher erst sieben Partien absolviert. Damit die Spielzeit überhaupt gewertet werden kann, müsste wenigstens eine Einfach-Runde zustande kommen. Sprich: Sieben Spieltage müssten noch bis Ende Juni ausgetragen werden. „Momentan eine Prognose abzugeben, ist fast unmöglich. Wir Fußballer haben es ja nicht in der eigenen Hand, wann wir wieder spielen dürfen“, sagt Niesen. Viel schlimmer als ausgefallene Meisterschaftsspiele findet er ohnehin, dass die Nachwuchskicker seit Monaten nicht mehr dem runden Leder nachjagen dürfen. „Ich hoffe sehr, dass, wenn irgendwann der Schulunterricht wieder normal stattfindet, zumindest auch kontaktloser Sport wieder gestattet ist. Den Kindern und Jugendlichen fehlt die Bewegung sehr“, weiß Niesen.

Für ein einheitliches Auftreten der Spieler, Trainer und Betreuer wäre gesorgt. In Kürze wird der FCB an all seine Mitglieder kostenlose Schutzmasken mit dem Vereinslogo aushändigen. Da diese jedoch vor den strikteren Maßnahmen bestellt wurden, handelt es sich lediglich um Stoffmasken. „Wir hoffen, dass sie dann zum Einsatz kommen werden, wenn die Infektionszahlen sinken und Alltagsmasken wieder erlaubt sind“, so Niesen.