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Markante Plätze in Meerbusch sollen mit Blumen verschönert werden.

An der Neusser Straße in Büderich : Lavendel und Rosen für die Verkehrsinsel

An der Einfahrt nach Büderich blüht es schon bald. Die Idee zu dieser bunten Visitenkarte hatte die Stadt.

Wenn Meerbusch sich schon als „Stadt im Grünen“ bezeichne, müsse das auch deutlich sichtbar werden, sagt Michael Assenmacher. Deshalb regte der Technische Beigeordnete der Stadt an, markante und viel frequentierte Plätze mit Pflanzen zu verschönern. „Es sollte aber nicht nur Grünes wachsen, sondern auf Artenvielfalt geachtet werden“, wünschte er sich.

Sieben größere Gartenbaubetriebe in Meerbusch wurden eingeladen, ihre Ideen zu präsentieren, um sie dann möglichst in ihrem Umfeld umzusetzen. Sofort meldete sich Martin Bogie aus Büderich und fackelte nicht lange. In Sichtweite seiner „Pflanzenwelt“ wurde jetzt auf einer Verkehrsinsel an der Ecke Böhler- und Neusser Straße der graue Asphalt entsiegelt und durch Erde ersetzt.

Bogie-Baumschulleiter Saladin Alia: „Wir pflanzen 750 Lavendelstöcke und 300 rosa Rosen. Bei den Rosen haben wir auf eine bienenfreundliche Sorte mit offenen Blüten geachtet, damit ihre Staubgefäße Insekten anlocken.“ Dazu kamen 550 Gräser: „Lampenputzer, die bilden üppige Polster.“ Martin Bogie hat extra einen Nahbereich gewählt: „Das macht Sinn, so können wir alles auf kurzem Weg ordentlich in Schuss halten. Anfangs müssen wir natürlich viel wässern, das lässt sich aber lösen. In spätestens vier Wochen dürfte es hier überall blühen.“

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Die Neusser Straße ist eine Landesstraße. Michael Assenmacher berichtet von einer guten Zusammenarbeit mit Straßen.NRW und ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Das ging alles Hand in Hand. Durch die Umwandlung des Asphalts in eine farbenfrohe Rabatte bekommt man schon bei der Einfahrt nach Büderich einen guten Eindruck.“ Das könnte man ausdehnen, meint er. Ihm würde es gefallen, wenn auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz einige Stellplätze geopfert und auch dort eine kleine blühende Insel angelegt würde. Die spontane Initiative von Martin Bogie ist die bisher einzige Reaktion auf den Appell der Stadt an die Gartenbaubetriebe. „Vielleicht setzt diese erste Aktion einen Impuls, und andere ziehen nach“, hofft Michael Assenmacher.