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Meerbusch: Letzte Ehre für Hans-Georg Bodewig

Meerbusch : Letzte Ehre für Hans-Georg Bodewig

Unter großer Anteilnahme ist am Freitag der verstorbene Präsident der Büdericher St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft, Hans-Georg Bodewig (62), zu Grabe getragen worden. Rund 400 Trauernde gaben ihm das letzte Geleit. Stadtverwaltung, Polizei, Politik, Schützenwesen und Kirche – aus allen Bereichen des öffentlichen Meerbuscher Lebens waren Vertreter zugegen. "Hans-Georg Bodewig war ein Menschenfreund", sagte Pfarrer Karl-Heinz Pütz.

Unter großer Anteilnahme ist am Freitag der verstorbene Präsident der Büdericher St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft, Hans-Georg Bodewig (62), zu Grabe getragen worden. Rund 400 Trauernde gaben ihm das letzte Geleit. Stadtverwaltung, Polizei, Politik, Schützenwesen und Kirche — aus allen Bereichen des öffentlichen Meerbuscher Lebens waren Vertreter zugegen. "Hans-Georg Bodewig war ein Menschenfreund", sagte Pfarrer Karl-Heinz Pütz.

Gemeinsam mit seinem Nachfolger Michael Berning gestaltete Pütz die Messe in der katholischen Kirche St. Mauritius sowie die Beerdigungszeremonie auf dem Büdericher Friedhof. Dabei ging Pfarrer Karl-Heinz Pütz als alter Freund der Familie auf die Lebensgeschichte ein: Geboren als Sohn eines Bäckers, übernahm Hans-Georg Bodewig später selber den elterlichen Betrieb an der Necklenbroicher Straße. Seinen Meistertitel erwarb er 1973 in Olpe. "Er lernte seine Frau Anne im Dunstkreis der Mauritiuskirche kennen", so Pütz. Schon immer sei er der Kirche verbunden gewesen, mit seinem Eintritt 1975 in das Schützenwesen intensivierte sich diese Beziehung. Im Jahr 1976 heiratete er "seine Anne", die Kinder Sandra und Christian wurden geboren. 1991 stieg Bodewig in den Schützenvorstand als Archivar auf, seit 1999 stand er als Präsident an ihrer Spitze.

"Er war ein Diplomat und pflegte den Kontakt zu allen Kompanien intensiv", so Pütz. Hans-Georg Bodewig sei erfüllt gewesen von Lebensfreude und Glaubenskraft. Humor und Einfühlungsvermögen hätten ihn ausgezeichnet. "Er war für seine Familie, die Nachbarschaft und die Schützen da", sagte Karl-Heinz Pütz.

Hans-Georg Bodewig war vor gut zwei Jahren an der Knochenmarksschwäche MDS erkrankt. Zwei Knochenmarkstransplantationen folgten, blieben jedoch letztlich erfolglos.

Sein Tod vor einer Woche kam für viele Meerbuscher überraschend — obwohl Bodewig nach Angabe von Karl-Heinz Pütz zuletzt "selber wusste, dass seine Kräfte schwanden". Bei der Sargniederlegung spielte ein einzelner Trompeter das Lied "Ich hatt' einen Kameraden".

(RP/ac)