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Meerbusch: Landrat: Petrauschke folgt auf Patt

Meerbusch : Landrat: Petrauschke folgt auf Patt

Rhein-KreisNeuss Der Nachfolger von Landrat Dieter Patt steht fest. Es ist sein langjähriger Mitarbeiter Hans-Jürgen Petrauschke (CDU). Der frühere Kreisdirektor setzte sich gegen seinen Herausforderer Rainer Thiel (SPD) durch. Die Mitbewerber Adolf Pamatat (Zentrum) und Bernd Schöppe (pro NRW) spielten für den Ausgang der Landratswahl keine Rolle.

Rhein-Kreis Neuss Der Nachfolger von Landrat Dieter Patt steht fest. Es ist sein langjähriger Mitarbeiter Hans-Jürgen Petrauschke (CDU). Der frühere Kreisdirektor setzte sich gegen seinen Herausforderer Rainer Thiel (SPD) durch. Die Mitbewerber Adolf Pamatat (Zentrum) und Bernd Schöppe (pro NRW) spielten für den Ausgang der Landratswahl keine Rolle.

In Meerbusch kam Petrauschke auf 62,68 Prozent Zustimmung (im Rhein-Kreis waren es 57,41 Prozent) während Thiel 28,68 Prozent (im Rhein-Kreis sind es 33,76 Prozent) auf sich vereinigte.

Die vier Direktmandate für Beweber aus Meerbusch gingen alle an die CDU. Für Meerbusch ziehen Birte Wienands (43,75 Prozent), Petra Schoppe (46,76 Prozent), Helga Hermanns (41,65 Prozent) und Franz-Josef Radmacher (43,66 Prozent). Vertreter der übrigen Parteien ziehen über die Liste ein.

Auch im Rhein-Kreis Neuss hat die CDU die absolute Mehrheit verloren statt 49,69 in 2004 stehen diesmal 43,78 Prozent zu Buche. Die SPD hat aktuell 22,64 (2004: 25,91 Prozent), Grüne 10,51 (8,26), FDP 11,63 (7,55), UWG 3,37, Die Linke 2,83, Zentrum 1,88, Aktive 1,86 und Pro NRW 1,72. Im nunmehr von 66 auf 74 Sitzen aufgestockten Kreistag ist die CDU mit 32 Sitzen, die SPD mit 17, FDP 9, Grüne 8, UWG 3, Linke 2, Zentrum 1, Aktive 1 und Pro NRW 1 vertreten. Die Wahlbeteiligung lag im Rhein Kreis Neuss bei 53,05 Prozent und vor fünf Jahren bei 55,69 Prozent.

Dieter Patts Nachfolger Hans-Jürgen Petrauschke ist ein Mann der Wirtschaft. Schnelle Genehmigungsverfahren für Unternehmen, die sich ansiedeln wollen, unterstützt er. "Wir sind wirtschaftsfreundlich", sagt der CDU-Mann. Damit habe sich der Rhein-Kreis Neuss landesweit gut positioniert. Als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft kommunaler Wirtschaftsförderer in Nordrhein-Westfalen weiß er genau , worüber er redet.

Das heiße jedoch nicht, dass weiche Standortfaktoren keine Bedeutung hätten. Sport, Kultur und Freizeitwert einer Stadt oder eienes Kreises seien ebenfalls Argumente für viele Unternehmen, sich in einer Region anzusiedeln.

Wichtig sei es, die Infrastruktur einer Region zu halten und zu stärken. Für Meerbusch sei der Flughafen, die gute Anbindung an die drei Bundesautobahnen 44, 52 und 57 von Vorteil.

(RP)