Meerbusch: Konverter-Gegner setzen auf Lösung durch Runden Tisch

Meerbusch: Konverter-Gegner setzen auf Lösung durch Runden Tisch

Die Bekanntgabe der Vorzugskorridore für die Gleichstromverbindung A-Nord von Emden bis nach Osterath war nach der Pressekonferenz von Amprion in Wesel keine große Überraschung, gleichwohl rückt das Thema Konverter wieder in den Mittelpunkt. Für die Initiative, die gegen den Osterather Standort kämpft, ist die Lage klar: "Während Amprion weiter Fakten schafft, hört man von der Politik dagegen nichts, obwohl sich seit Jahren alle einig sind, dass eine solch' großindustrielle Konverteranlage am Rand eines Wohngebietes nicht gebaut werden sollte.

Wir hoffen, dass der Runde Tisch im Wirtschaftsministerium schnellstmöglich stattfindet und eine Lösung gefunden wird", heißt es. Außerdem ruft die Initiative dazu auf, zum Info-Termin von Amprion nach Willich (16. Februar, 10 Uhr, Rothweg) zu fahren. Die Stadt Meerbusch kündigt zudem an, beim Info-Termin in Tönisvorst (19. Januar, 10 Uhr, Haus Vorst, Kuhstraße) dabei zu sein. Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage sieht in dem Verlauf der Trassenkorridore nichts Neues: "Neu sind die Anbindungskorridore für den Konverter an den Netzverknüpfungspunkt.

Diese berücksichtigen alle fünf Standorte aus dem Gutachten von Juni letzten Jahres. Weiteres Neues zum Konverter gibt es nicht."

(ak)
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