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Konverter-Gegner fahren am Donnerstag nach Neuss

Info-Veranstaltung am Donnerstag in Neuss : Konverter ist morgen Thema in Neuss

Amprion informiert über die Bundesfachplanung von Ultranet.

(RP) Der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion lädt zum Dialog über die Gleichstromverbindung Ultranet im Rhein-Kreis Neuss ein. Treffpunkt ist am morgigen Donnerstag, 15. November, 18 Uhr im Thomas-Morus-Haus an der Adolfstraße 56 in Neuss.

Amprion-Mitarbeiter wollen dann die Inhalte der Bundesfachplanung und den Planungsstand des Ultranet-Konverters erläutern. „So können sich Anwohner vor der Veröffentlichung der Genehmigungsunterlagen und einer möglichen Stellungnahme informieren“, schreibt Joelle Bouillon, Projektsprecherin bei Amprion in ihrer Mitteilung.

Hintergrund: Die Bundesfachplanung entscheidet über einen Trassenkorridor für die Gleichstromverbindung. Ein konkreter Konverterstandort werde in der Bundesfachplanung aber nicht festgelegt, so Bouillon. Der Trassenkorridor müsse jedoch einen möglichen Konverterstandort anbinden, sodass die Standortsuche indirekt Bestandteil des Bundesfachplanungsverfahrens ist. Bevor die Unterlagen von der Bundesnetzagentur veröffentlicht werden und Stellungnahmen möglich sind, biete Amprion im Genehmigungsabschnitt C zwischen Osterath und Rommerskirchen seit Anfang Oktober Dialogtermine für Anwohner an. Nach Stopps mit dem Infomobil in Dormagen, Pulheim und Rommerskirchen schließt Amprion die diesjährige Ultranet-Infotour mit einer zentralen Informationsveranstaltung in Neuss ab. Neben Vorträgen, einem Infomarkt und einer Fragerunde wollen die Veranstaltung auch Zeit für den Austausch mit den Fachleuten von Amprion anbieten. Meerbuscher Konverter-Gegner haben angekündigt, geschlossen an der Veranstaltung in Neuss teilzunehmen, um ihren Protest gegen den Standort Osterath weiter zu untermauern. Hauptkritikpunkt: die Nähe zur Wohnbebauung.

Weitere Termine: Anfang nächsten Jahres plant Amprion eine Veranstaltung in Abstimmung mit der Stadt Meerbusch in Osterath. Der Termin werde noch bekanntgegeben, heißt es in der Mitteilung.