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Klinik in Meerbusch zeigt Kunst für die Patienten

Kunst in Meerbusch : Fünf Künstler stellen in der St. Mauritius Therapieklinik aus

Die 65. Ausstellung des Projekts „Kunst im Krankenhaus“ soll den Patienten Ablenkung vom Klinikalltag bringen und zum Austausch anregen.

Ein Rundgang durch die Ausstellung im Zentralbereich der St. Mauritius Therapieklinik ist zurzeit nicht möglich. Trotzdem war es der Klinikleitung wichtig, die langen Flure für die Patienten der Reha-Einrichtung mit aktueller Kunst zu bestücken. „Die Arbeiten sollen Orientierungshilfe und Ablenkung vom Klinikalltag sein sowie zum Austausch mit anderen Patienten anregen“, erklärt Geschäftsführer Joachim Schnorr.

Die Künstlerinnen und Künstler sowie deren Arbeiten wurden in bewährter Weise von Monika Sterk als Kuratorin „Kunst im Krankenhaus“ ausgewählt: „Es ist seit 2001 die 65. Ausstellung dieses Projekts. Wir zeigen Arbeiten, die durch ganz persönliche Sichtweisen geprägt sind.“ Neben bildhafter Kunst der Innenarchitektin Petra Emmerich aus Grevenbroich und der Malerin Daniela Hoppenkamps aus Schwalmtal zeigt

Christina Haupts farblebendige Bilder, die auf Reisen erlebte Momente und Stimmungen einfangen. Sie werden mit Acryl oder Pastellkreide auf die Leinwand gebracht und sollen erzählen, verzaubern, bewegen.Christina Haupts lebt ebenso wie die geborene Portugiesin Lena Dörholt in Odenthal, Rheinisch-Bergischer-Kreis. Beim Studium im Bereich Malerei und künstlerische Grafik sowie in Workshops hat sie viele Techniken und Kunststile ausprobiert und diese kontinuierlich weiterentwickelt. In die Motive fließen Eindrücke ein, die sie während der Aufenthalte in Brasilien und China gesammelt hat.

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Der Kölner Johannes Keuser widmet sich ganz der Ölmalerei und nutzt zum Festhalten von Wahrgenommenen einen Fotoapparat. Er ist dieses „Skizzenbuch“, das ihm hilft, die Welt so getreu wie möglich wiederzugeben. Als Vorbild gelten die realistischen Gemälde alter Meister und die Fotorealisten der 1960er Jahre.

„Alle Künstler haben ihre eigenen Arbeitsthemen und eine individuelle Art der Interpretation“, fasst Monika Sterk zusammen. Sie und die Klinikleitung danken den Künstlern, dass sie diese vielschichtige Ausstellung trotz fehlender Vernissage und Publikumsverkehr gestaltet haben (bis 30. Juni). Informationen gibt es an der Rezeption der St. Mauritius Therapieklinik.