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Meerbusch: Internet zum Mitmachen

Meerbusch : Internet zum Mitmachen

Das "Mitmach-Internet", das so genannte Web 2.0, wird auch in Meerbusch eifrig genutzt. Während die Stadt noch beim Einstieg in Facebook & Co. zögert, sind Vereine und viele Bürger auf den diversen Plattformen aktiv.

Das "Mitmach-Internet", das so genannte Web 2.0, wird auch in Meerbusch eifrig genutzt. Während die Stadt noch beim Einstieg in Facebook & Co. zögert, sind Vereine und viele Bürger auf den diversen Plattformen aktiv.

Das Internet ist mittlerweile mehr als nur die Summe der erreichbaren Webseiten. Nutzer werden selbst aktiv, vernetzen sich, bilden Gruppen und teilen einander mit, was sie gerade machen. Die Stadt zögert noch, dem Düsseldorfer Beispiel zu folgen und sich bei Facebook & Co. zu registrieren, da entsprechende Seiten auch intensiv gepflegt werden müssen. Für viele Meerbuscher ab dem Schulalter ist der Umgang mit dem "Web 2.0" heute selbstverständlich. Ein Überblick:

Facebook Im weltgrößen Online-Netzwerk existiert eine Seite "Meerbusch City" mit Stadtwappen, die allerdings nicht von der Kommune betrieben wird. 1036 Facebook-Nutzer haben dort eine virtuelle Spur hinterlassen — sie finden die Seite gut. Dort sind in unregelmäßigen Abständen Ankündigungen, Eigenwerbung und Verweise auf die städtische Homepage zu sehen. Eine eigene Meerbusch-Gruppe zum Austausch untereinander gibt es auch, die Inhalte sind allerdings nur für die 177 Mitglieder sichtbar. Nach vernetzten Meerbuscher muss man nicht lange suchen.

Wirtschaftsförderin Heike Reiß ist via Facebook mit 663 "Freunden" verbunden, sie informiert, verlinkt auf interessante Zeitungsartikel — oder zeigt Urlaubsfotos. Knapp dahinter liegt CDU-Ratsherr Daniel Meffert (515 "Freunde"). Intensiv wird Facebook von Schülern und den Sportlern genutzt: Nicht nur Vereine, auch einzelne Teams sind im Netzwerk präsent. 83 Personen "gefällt" beispielsweise die 1. Herren Mannschaft von Treudeutsch Lank. Sie werden regelmäßig über Neuigkeiten bei den Handballern informiert.

StudiVZ Das Studenten-Netzwerk ist längst auch Plattform für Schüler und Ex-Studenten. Rege ist dort der Austausch in der (nur für Mitglieder sichtbaren) Gruppe "Neu in Meerbusch" (62 Mitglieder, die inzwischen 922 Beiträge produziert haben). Die Gruppe "Meerbusch — die Weltstadt" hat zwar 571 Mitglieder. Seit Dezember herrscht dort allerdings Funkstille, wie in vielen anderen Gruppen mit Meerbusch-Bezug.

Xing Das "Business-Netzwerk" spuckt gleich 3695 Personen mit Bezug zu Meerbusch aus. Eine Gruppe "Meerbusch Net(t)work" gibt es seit einem Jahr, mit 88 Mitgliedern, die inzwischen 112 Beiträge online gestellt haben.

Foursquare ist ein Netzwerk, bei dem Nutzer ihren Standort per Smartphone melden, und an bestimmten Orten virtuell "einchecken" können. Das können Verkehrsknotenpunkte, Restaurants, oder markante Punkte sein. Recht häufig (jeweils rund 200 Mal) tauchen die Haltestellen in Osterath und am Landknecht in Büderich auf.

Das "Strümper Eis-Paradies" an der Xantener Straße erfreut sich auch einiger Beliebtheit und kommt auf 59 Besuche. Ein weiterer Ort, von dem sich Foursquare-Nutzer regelmäßig melden, liegt in Osterath (118 "Check-Ins"). Er trägt den Namen: "Mal wieder vor der Schranke".

(RP)