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In Meerbusch wird eine neue Skate- und Bikeanlage gebaut

Freizeit in Meerbusch : Baubeginn der Skateanlage in Strümp im September

Die Politik hat einen entsprechenden Sperrvermerk aufgehoben. Nun hofft die Verwaltung, dass sich genügend Firmen an der Ausschreibung beteiligen.

Mehr als fünf Jahre lang hat hat eine Gruppe von Meerbuscher Jugendlichen unter der Regie der Querkopf-Akademie mit Ulla Bundrock-Muhs für ihre Skate- und Bikeanlage im Landschaftspark Buschend gekämpft – mit allen Erfolgen und Rückschlägen. In der Sitzung des Sportausschusses verkündete nun Michael Betsch, als Fachbereichsleiter der Verwaltung unter anderem für städtische Grünflächen zuständig: „Wir stehen in den Startlöchern.“

Die Ausschreibungsunterlagen, die ein externes Architekturbüro vorbereitet hat, sind fertig und liegen bei der Vergabestelle. „Es gibt nur wenige Firmen, die solche Skateanlagen bauen“, so Betsch. „Dennoch hoffen wir auf eine zügige Vergabe und planen den Baubeginn für Anfang September.“ Mittlerweile hat auch die Querkopfakademie ihre gesammelten Spendengelder der Stadt zur Verfügung gestellt. Das war eine der Bedingungen dafür, dass die Ausschussmitglieder nun den Sperrvermerk aufgehoben haben.

Zur Vorgeschichte: Der Ausschuss für Schule und Sport hatte bereits Ende 2019 den Bau einer Skate- und Bikeanlage in Strümp beschlossen. Zum damaligen Zeitpunkt war aber unklar, ob es Zuschüsse vom Land geben würde und ob die Jugendlichen genug Spenden sammeln würden. Deshalb wurde der Haushaltsansatz mit einem Sperrvermerk versehen. Die Sorgen waren unbegründet: Das Land hat seine Förderung zugesagt, und die Querkopfakademie hat Spenden in Höhe von 40.000 gesammelt. Darüber hinaus liegen verbindliche Spendenzusagen der Sparkasse Neuss sowie des Flughafens Düsseldorf über jeweils 5000 Euro vor. Damit ist die Finanzierung des Baus gesichert.