1. NRW
  2. Städte
  3. Meerbusch

Meerbusch: In der Heimat shoppen und damit Handel stärken

Meerbusch : In der Heimat shoppen und damit Handel stärken

Auf Einladung der Wirtschaftsförderung diskutierten 70 Einzelhändler und Gastronomen über die Aktion

Das "Heimat shoppen"-Logo auf Bierdeckeln, Chips für den Einkaufswagen, T-Shirts, Postkarten oder die Vergabe von "Heimat shoppen"-Punkten - derartige Vorschläge gab's aus dem Publikum reichlich. Vorausgegangen war ein Vortrag von Andree Haack, IHK Mittlerer Niederrhein, zur Entwicklung der Aktion "Heimat shoppen".

Offenbar beflügelt vom Erfolg berichtete er bei Garten Selders vor rund 70 Einzelhändlern, Gastronomen und Vereinsvertretern über den Verlauf des Projekts. Auf Einladung von Wirtschaftsförderin Heike Reiß führte Haack Praxisbeispiele aus anderen Kommunen an, lobte die Beteiligung der Werbegemeinschaften: "Rund um die offiziellen Aktionstage gab es ideenreiche Image-Kampagnen für den stationären Handel." Und da mischte der Meerbuscher Einzelhandel kräftig mit. Wie das im Detail aussieht, berichteten Heike Reiß und Alexandra Schellhorn, Stadtmarketing. Sie sind auch die Initiatorinnen von den Bus-Einkaufs-Touren in den Stadtteilen: "Wir wollen Handel und Gastronomie weiter stärken, damit Meerbusch lebenswert bleibt."

Wie die Einkaufstouren ankommen, hält Franziska Held, Stadtverwaltungs-Azubi, jetzt für ihre Bachelor-Arbeit fest. Dass auch die Werbegemeinschaften mitziehen bestätigen Veronika Hoppe-Naundorff (Werbe- und Interessenring Osterath), Simona Libner (Werbegemeinschaft Rund um Lank-Latum) und Robert Selders (Werbe- und Interessengemeinschaft Meerbusch-Büderich). So seien Banner mit dem "Heimat shoppen"-Logo auf den Stadtfesten zu sehen und auch die mit dem Logo bedruckten Einkaufstüten machten auf die Aktion aufmerksam. Die Vorschläge dazu, wie der Gedanke außerhalb der Aktionstage - 11./12. September - weitergetragen werden könnte, kamen aus dem Publikum unter anderem von Bianca Decke (Gente), Claudia und Daniela Doliwa (FD Textil), Jutta Wolsky (Klamottenlotte), Sören Daft (TuS Treudeutsch 07 Lank), Christoph Kazmierczak (Kinderhelfer mit Herz), Michael J. Kumor (A.R.T.E.), Alexander Mous (Spielwaren Mous), Günter Milz (Hapag-Lloyd-Reisebüro) und Bernd Westerhausen (La Pädh).

Aber über die Bedeutung des Einkaufs im regionalen Handel hinaus wurde auf die Notwendigkeit einer eigenen App, den QR-Code und damit die Präsenz im Internet hingewiesen.

(mgö)