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Meerbusch: Hundehalter in Sorge wegen Giftköder-Verdacht

Meerbusch : Hundehalter in Sorge wegen Giftköder-Verdacht

Der plötzliche Tod der Hündin Fira, die vor einer Woche nach einem Spaziergang mit ihrem Besitzer Andreas Verweyen vermutlich an einem Giftköder starb, ist vor allem bei Spaziergängern und Hundehaltern in Büderich nach wie vor Gesprächsthema. So hat Stephan Rung schon in den vergangenen Jahren von Vorfällen mit Giftködern gehört. "Ich kann nicht verstehen, warum jemand Hunde töten will. Das ist ja hier die einzige Gelegenheit, wo man mit dem Hund spazieren gehen kann.

" In Zukunft wird er seinen Hund immer an die Leine nehmen und ihn nur im Wald frei laufen lassen. Auch Barbara Klink sie weiß um den Vorfall der verstorbenen Hündin Fira und bestätigt, dass es nicht das erste Mal ist, dass Giftköder ausgelegt wurden. "Es gab schon mehrere Fälle in den vergangenen Jahren. Das ist unglaublich." Auf ihre Hündin wird sie jetzt noch besser aufpassen und sie anleinen. "Sie darf halt nicht alles fressen", sagt Klink.

 Stephan Rung leint seinen Hund jetzt an.
Stephan Rung leint seinen Hund jetzt an. Foto: kruse yvonne

Antje Zimmerman hat ihre beiden Hunde Am Eisenbrand sonst frei laufen lassen, jetzt nimmt sie sie an die Leine. "Für die Hunde ist es schade." Auch geht sie lieber woanders spazieren und passt auf, dass die Hunde nichts fressen. "Das ist schrecklich, das muss ein richtiger Hundehasser sein", sagt sie.

(ak/yk)