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Meerbusch: Haus nach Brand unbewohnbar

Meerbusch : Haus nach Brand unbewohnbar

Am Hohegrabenweg in Büderich ist am Montagmittag eine Doppelhaushälfte in Brand geraten. Bei dem Feuer erlitten die Anwohnerin und ihr Kind eine Rauchgasvergiftung und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach Angaben der Feuerwehr brach der Brand gegen 13.45 Uhr in der Küche im Erdgeschoss des Hauses aus. Das Haus ist wegen starker Rauchentwicklung nicht bewohnbar.

Während der Löscharbeiten konnten die Einsatzkräfte einen Hund aus dem Gebäude retten. Wegen der Raucheinwirkung hatte sich sein weißes Fell bereits grau gefärbt. 22 Einsatzkräfte des Löschzugs Büderich und der hauptamtlichen Wache aus Osterath waren rund anderthalb Stunden im Einsatz.

Mit einem Strahlrohr und einen Trupp unter Atemschutz konnte der Brand selbst schnell gelöscht werden. Zwar setzte die Feuerwehr Hochleistungslüfter zur Entrauchung ein, dennoch bleiben die Räumlichkeiten vorerst unbewohnbar.

Wie es zu dem Feuer gekommen ist, steht noch nicht fest. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Für die Dauer der Löscharbeiten wurde der Hohegrabenweg zwischen der Niederlöricker Straße und der Straße Auf den Steinen gesperrt.

Die Feuerwehr empfiehlt, bei Verlassen eines brennenden Hauses die Zimmertüren hinter sich zu schließen, damit der Rauch sich nicht ungehindert in alle Räume ausdehnen kann.

(mrö/jco)