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Meerbusch: Glyphosat-Entscheidung verschoben

Meerbusch : Glyphosat-Entscheidung verschoben

Mit Beginn des neuen Monats ist eine Frist abgelaufen: Bis zum 30. April hätte die Stadt die Pachtverträge der städtischen Ackerflächen kündigen können. Das wäre Voraussetzung für ein Glyphosat-Verbot gewesen, das die Politik in den vergangenen Monaten diskutiert hat. Eine Entscheidung gab es nie - mehrfach vertagte der Umweltausschuss. Sollte die Politik doch für ein Glyphosat-Verbot stimmen, könnte es daher frühestens zum 30. Oktober 2019 umgesetzt werden. Dafür müsste die Verwaltung die Verträge zum 30. April 2019 kündigen. Die UWG-Fraktion hatte mit einem Dringlichkeitsantrag für die vergangene Ratssitzung versucht, die Kündigung der Flächen noch in diesem Jahr anzuschieben.

Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage machte deutlich: Der Fachausschuss hätte eine Entscheidung zu einem früheren Zeitpunkt treffen müssen, zeitlich seien Kündigungen von mehr als hundert Verträgen in vier Tagen nicht mehr realisierbar. Daraufhin stimmte die große Mehrheit im Rat dagegen, den Punkt aufzunehmen. Die FDP zweifelte an, bevor sie im Ausschuss abgestimmt hatte überhaupt von der ablaufenden Frist gewusst zu haben.

(tak)