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Meerbusch: Gelungene Premiere für Meerbuscher Kirchentag

Meerbusch : Gelungene Premiere für Meerbuscher Kirchentag

Auf dem Fouesnantplatz trafen sich bei einem bunt-gemixten Programm Jung und Alt zum Austausch und Vergnügen.

"Kommet zuhauf" hatten die Organisatoren aus Meerbuschs Evangelischen Kirchengemeinden aufgefordert. Und sie wurden erhört. Der Fouesnantplatz in Strümp bot das Bild eines großen Familienfestes. "500 Besucher - das war unser Ziel", sagte Pfarrer Gerhard Saß. Dass es geschätzte 600 bis 700 wurden, freute nicht nur ihn, sondern auch Pfarrerin Birgit Schniewind, Pfarrer i. R. Friedemann Johst und alle in das Projekt eingebundenen Gemeindemitglieder. "Das ist das tolle Ergebnis von vielen Jahren Zusammenarbeit", sagte Pfarrer Wilfried Pahlke. "Im Vorfeld der Kirchentag-Premiere wurde gemeinsam ein Rahmenprogramm rund um Begegnungen und Gespräche gestaltet."

In ihren Grußworten lobten auch Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage und der stellvertretende Superintendent Michael Windhövel das Endergebnis - einen fröhlichen Tag der Begegnungen. Die Informationsstände verschiedener Institutionen waren umlagert und das Bühnenprogramm mit stündlich vorgetragenen "Impulsen für die Seele" sowie regelmäßigen Informationen über die einzelnen Arbeitsfelder fanden viel Interesse.

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Darüber hinaus gab es auch eine Vielfalt an musikalischer Unterhaltung. Alle Chöre der Gemeinden und das Streichorchester "Concerto Meerbusch" unter Annette Fucke traten auf. In die Herzen des Publikums sangen sich aber vor allem die Kindergartenkinder mit dem Lied "Wir sind die Kleinen in der Gemeinde, doch ohne uns geht gar nichts". Außerdem nutzten die Jüngsten die Gelegenheit, einzelne Kacheln zu bemalen, die anschließend auf ein großes Kreuz geklebt wurden, das durch die Gemeinden wandern wird. "Ich mag Glitzersteine", erzählte die gut zweijährige Lillian und beklebte die Blau bemalte Kachel.

Auch die Frauenhilfe machte mit einer besonderen Aktion auf sich aufmerksam und ließ von den Kirchentag-Besuchern ein weitgespanntes Netz aus Stoffbahnen knüpfen. "Das ist ein Weltrekord-Versuch und demonstriert, wie wichtig Vernetzung ist", erläuterten Sabine Pahlke und Elke Platen-Büchle, Frauenhilfe-Vorstand. Die Kirchentag-Besucherinnen Heidelinde Idziak, Gerda Kalwass und Sibylle Radmacher knüpften mit: "Wir sind froh, hier dabei zu sein. Das ist ein tolles Fest."

Auch Wolrad Rube, Presbyterium evangelische Kirche Osterath, lobt: "Dieser Platz hier ist ideal. Die Besucher kommen aus allen drei Gemeinden." Zudem versprach er: "Wir arbeiten daran, den Meerbuscher Kirchentag zu einer festen Einrichtung werden zu lassen." Denn mit der Premiere sind die Verantwortlichen dem Ziel noch engerer Zusammenarbeit ein ganzes Stück näher gekommen.

(RP)