Abfall, Abwasser und Friedhöfe So entwickeln sich die Gebühren 2024

Meerbusch · Im kommenden Jahr werden mehrere Gebühren in Meerbusch angepasst. Trotz der enormen Preissteigerung, etwa für Materialien, Treibstoff und Mitarbeiter, wird nicht alles teurer.

Die Kosten für Beerdigungen und Ruhezeiten auf dem städtischen Friedhöfen werden im kommenden Jahr leicht sinken. Das liegt unter anderem daran, dass die Überschüsse aus dem Vorjahr verrechnet werden.

Die Kosten für Beerdigungen und Ruhezeiten auf dem städtischen Friedhöfen werden im kommenden Jahr leicht sinken. Das liegt unter anderem daran, dass die Überschüsse aus dem Vorjahr verrechnet werden.

Foto: Hans-Juergen Bauer (hjba)

Im vergangenen Jahr sind die Preise in so gut wie allen Lebensbereichen gestiegen. Die weltweiten Krisen haben die Preise für Energie und Materialien in die Höhe getrieben. Und auch in Meerbusch steigen die Gebühren – zumindest teilsweise. Die Politik hat für mehrere Preiserhöhungen gestimmt, in anderen Bereichen bleiben die Kosten für die Bürger aber gleich oder sinken sogar. Diese Preise wird der Rat in seiner letzten Sitzung des Jahres am 14. Dezember endgültig beschließen. Für diese städtischen Gebühren gelten die Grundsätze des Kostendeckungsgebots beziehungsweise des Überschreitungsverbots. Das bedeutet, dass die städtischen Gebühren im Vorfeld möglichst so festgelegt werden sollen, dass sie die Betriebskosten decken. Überdeckungen können als sogenannter Vortrag ins kommende Jahr übernommen werden. Zu viel oder zu wenig eingenommene Gebühren sollen demnach innerhalb von vier Jahren ausgeglichen werden, was Auswirkungen auf die Preisgestaltung hat. Dem entsprechend sowie auf Basis der zu erwartenden Kosten und Einnahmen sind die Sätze zu berechnen. Die Gebühren für das Jahr 2024 gestalten sich demnach wie folgt: