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Meerbusch: Gastschüler auf Schatzsuche

Meerbusch : Gastschüler auf Schatzsuche

29 Schüler des Collège Doninique Savio aus Lambertsart bei Lille sind gerade am Meerbusch-Gymnasium angekommen. Untergebracht sind sie in Gastfamilien. Auf sie wartet ein interessantes Programm.

Strümp "Ich würde gerne den Fernsehturm sehen", sagt Pierrick Derondilhe (11) und stellt seine Reisetasche ab. Der französische Junge ist einer von 29 Schülern und Schülerinnen des Collège Doninique Savio aus Lambertsart bei Lille, die gerade am Städtischen Meerbusch Gymnasium (SMG) angekommen sind. Vier Tage haben die Jugendlichen der sechsten Klassen bei ihrem Schüleraustausch Zeit, vier Tage, in denen viel erlebt und viel besichtigt werden soll.

Seit zwei Jahren organisieren die Französisch- und Deutschlehrer beider Schulen gemeinsam den Schüleraustausch. In diesem Frühjahr sind die Franzosen nun in Meerbusch. "Wir wollen, dass sie dabei einen Eindruck der Sprache des Gastgeberlandes erhalten", sagt Susanne Klaeren, Französisch-Lehrerin am SMG. Das wird den Jugendlichen in Meerbusch auf jeden Fall geboten.

Ausflüge nach Düsseldorf und Köln sowie Schulführungen und eine Schatzsuche am SMG stehen unter anderem auf dem Wochenplan. Untergebracht sind sie in Gastfamilien, die neben dem offiziellen Programm auch selber etwas mit den französischen Schülern machen wollen. "Wir werden mit den Jungs auf dem Strümper Sportplatz Fußball spielen gehen", sagt Titus Lehmann.

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Der Elfjährige aus der 6a ist der Austauschbruder von Pierrick Derondilhe und will für ein bisschen Action sorgen. "Und wir werden mit Juilette einen Pizza-Abend machen", sagt Paolina Aquilino (11) aus der 6c. Die Lank-Latumerin hat einen italienischen Vater und liegt mit dem Vorschlag auf einer Wellenlänge mit Austauschschwester Juilette Bounnard.

Die junge Französin freut sich im offiziellen Programm am meisten auf den Besuch im Kölner Schokoladenmuseum. "Wir bekommen vorher ein kleines Profil mit Interessen der Schüler", sagt Lehrerin Susanne Claeren. Kein Wunder, dass Juilette und Paolina fast den gleichen Geschmack haben.

Vier Tage bleibt den Jugendlichen nun, um sich besser kennenzulernen. "Das geht in dem Alter ziemlich schnell", sagt Französich-Lehrerin Karin Caspari. Im vergangenen Herbst waren die Meerbuscher bereits in Frankreich. "Es wird hier am Ende bestimmt einen genauso tränenreichen Abschied geben wie dort."

(RP)