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Fünf Mitglieder der Feuerwehr Meerbusch bestehen den Bootführerschein

Feuerwehr Meerbusch : Neue Bootsführer für „Franziska“

Fünf Einsatzkräfte der Feuerwehr Meerbusch haben die Prüfung bestanden: Svenja Zahn, Mark Birgels, Fabian Hassels, Jose Sanchez und Niklas Winzer besitzen nun den „Sportbootführerschein Binnen“.

Die Feuerwehr Meerbusch hilft nicht nur bei Bränden und Unfällen auf dem Land. Sie ist auch für die Sicherheit auf dem Rhein zuständig. Hierfür betreibt die Feuerwehr das Mehrzweckboot „Franziska“, das im Löricker Sportboothafen liegt. Bei Einsätzen auf dem Rhein stellt in der Regel der Löschzug Büderich die Besatzung. Nun haben fünf Feuerwehrkameradinnen und -kameraden den entsprechenden Bootsführerschein bestanden: Svenja Zahn, Mark Birgels, Fabian Hassels, Jose Sanchez und Niklas Winzer.

Denn nicht nur auf Straßen aus Asphalt gelten Verkehrsregeln, diese gelten genauso für Wasserstraßen. Hierfür müssen alle sogenannten Bootsführer, also die Personen, die auf einem Boot das Steuer in der Hand haben, den „Sportbootführerschein Binnen“ besitzen. Um stets einsatzbereit zu sein, müssen in der Feuerwehr Meerbusch also immer genügend Einsatzkräfte mit diesem Führerschein ausgestattet sein.

Von Juni bis November 2021 haben fünf Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden die Ausbildung absolviert; am Sonntag war die Abschlussprüfung. In verschiedenen theoretischen Unterrichtseinheiten sowie praktischen Übungen hatte das Ausbilderteam, bestehend aus Norbert Hassels, Bernhard Zahn, Florian Ritter, Daniel Mayer und Tobias Vollbracht, den Prüflingen das notwendige Rüstzeug an die Hand gegeben.

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Bereits um neun Uhr am Sonntagmorgen begann der theoretische Teil der Prüfung, in dem etwa Fragen zu Lichterführung, Ausweichregeln und Schallsignalen zu beantworten waren. Direkt im Anschluss wurde im Düsseldorfer Medienhafen die praktische Prüfung absolviert. Dafür stellte die Feuerwehr Düsseldorf den Anleger des Löschboots zur Verfügung. In der praktischen Prüfung mussten die fünf Prüflinge unter den kritischen Augen eines Prüfers Manöver wie An- und Ablegen, „Mann über Bord“, aber auch Dinge wie enges Wenden absolvieren. Außerdem mussten Knoten fehlerfrei gelegt werden.