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Feuerwehreinsatz: Im Hallenbad in Meerbusch sind Chemikalien ausgetreten

Feuerwehreinsatz in Meerbusch : Großeinsatz der Feuerwehr im Meerbad in Büderich

Bei Technikarbeiten im Hallenbad kam es am Freitag zu einer chemischen Reaktion. Spezialkräfte in Schutzanzügen konnten die Chemikalien sichern. Der Einsatz dauerte rund vier Stunden.

(RP) Großeinsatz für die Feuerwehr am Freitagmittag am Meerbad in Büderich. Vermutlich bei Arbeiten im Technikbereich des Hallenbads war es zu einer ungewollten Reaktion der Chemikalien Chlorlauge und Schwefelsäure gekommen. Ein Mitarbeiter des Meerbads schätzte die Situation richtig ein, brachte das Gemisch schnell in einen gesicherten Bereich und verließ anschließend das Gebäude.

„Die Feuerwehr ging von einem Einsatz mit gefährlichen Stoffen und Gütern aus und schickte deshalb spezialisierte Kräfte zum Hallenbad“, berichtet Sprecher Frank Mohr. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten bereits alle Angestellten das Bad verlassen. In speziellen Chemikalienschutzanzügen gingen die Einsatzkräfte daraufhin immer zu zweit in den Betriebsbereich und sicherten das Gebinde der reagierenden Chemikalien, sodass keine Gefahr mehr von dem Gemisch ausgehen konnte. Für die Reinigung der Schutzanzüge wurde noch an Ort und Stelle eine Dekontamination, eine Art Dusche, aufgebaut, damit sich die Einsatzkräfte sicher entkleiden konnten.

 Die Gebinde mit den Chemikalien wurden sicher entsorgt.
Die Gebinde mit den Chemikalien wurden sicher entsorgt. Foto: Feuerwehr Meerbusch
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Nachdem die Feuerwehr mit vier Einsatzkräften im Chemikalienschutzanzug und zwei weiteren Kräften, ebenfalls in Schutzkleidung, die Gefahr beseitigt und die betroffenen Räume mit Hochdrucklüftern gelüftet hatten, konnten die umgefüllten Chemikalien gefahrlos von einer Spezialfirma in einem entsprechenden Gebinde entsorgt werden. Ein Mitarbeiter des Hallenbads ließ sich vorsorglich im Krankenhaus untersuchen.

Die Feuerwehr Meerbusch war mit fünf Einheiten und 40 Kräften fast vier Stunden im Einsatz.