Feuerwehr Meerbusch löscht Brand in Osterather Seniorenheim

Feuerwehreinsatz am Freitagmorgen : Brand in Pflegeheim in Osterath

Erst brannte es in einem Osterather Seniorenheim, dann in einer Wohnung in Büderich: die Einsätze der Meerbuscher Feuerwehr.

(RP) Zu einem Brand in einem Seniorenheim in Osterath musste die Feuerwehr am Freitagmorgen mit drei Löschzügen ausrücken. In einem Patientenzimmer im zweiten Obergeschoss war es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Kleinbrand gekommen. Der Hausmeister hatte die Feuerwehr alarmiert. Als die Feuerwehrleute am Heim ankamen, waren die meisten Bewohner der Station schon in Sicherheit gebracht worden.

Die Feuerwehrleute löschten die Kartons auf dem Balkon des Patientenzimmers. Foto: Feuerwehr Meerbusch

Zwei Trupps löschten die brennenden Kartons mit einigen Liter Wasser auf dem Balkon des Patientenzimmers. Parallel kontrollierten die Helfer alle Stationszimmer auf weitere Personen. Auch ein Großaufgebot an Rettungsdienstkräften war zur Einsatzstelle gekommen, weil das Ausmaß des Feuers bei Alarmierung nicht absehbar war. 16 Bewohner und Pflegepersonal wurden vom Rettungsdienst in Augenschein genommen. Die Feuerwehr setzte später Hochleistungslüfter in den betroffenen Zimmern und Fluren ein. Zur Brandursache und zur weiteren Nutzung der Pflegestation ist noch nichts bekannt. Im Einsatz waren der freiwillige und der hauptamtliche Löschzug aus Osterath sowie der Löschzug Strümp und der Führungsdienst der Feuerwehr Meerbusch.

Am Freitagabend dann der nächste Einsatz am Frankenweg in Büderich. Dort war es einem Heimrauchmelder und aufmerksamen Nachbarn zu verdanken, dass es nicht zu einem Wohnungsbrand kam. Gegen 19.30 Uhr informierte ein Bewohner des Mehrfamilienhauses die Feuerwehr über einen piepsenden Rauchmelder in einer Erdgeschosswohnung. Beim Eintreffen der Löschzüge aus Büderich und Lank stellten die Einsatzkräfte Brandgeruch fest. Da die Bewohner der betroffenen Wohnung nicht selbstständig öffneten, verschafften sich die Wehrleute gewaltsam Zugang zur Wohnung, indem sie die Wohnungstür aufbrachen. In der leeren Wohnung fand ein Trupp, der zur Kontrolle unter Atemschutz vorgegangen war, schmorende Plastikteile im Backofen. Diese wurden ins Freie gebracht und die Wohnung vom Brandrauch befreit. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Der nächste Einsatz in der Nacht zum Samstag: Der Löschzug Osterath wurde auf die A44 zum Rastplatz Hoxhöfe gerufen. Dort hatte ein Pkw nach einem Motorplatzer eine Ölspur von 400 Meter Länge erzeugt. Sie wurde von 16 Einsatzkräften mit Bindemittel abgestreut.