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Meerbusch: Feuerwehr: Eisdecken werden schnell falsch eingeschätzt

Meerbusch : Feuerwehr: Eisdecken werden schnell falsch eingeschätzt

Zugefrorene Seen bergen lebensgefährliche Gefahren, warnt die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch. Die Eisdicke werde schnell falsch eingeschätzt und könne sich schon auf wenigen Quadratmetern ändern. "Gerade das einsetzende Tauwetter verringert die Eisdicke und erhöht das Risiko", sagt Frank Mohr von der Wehr. Im Notfall sollten Ersthelfer einen Notruf an die Feuerwehr unter der 112 absetzen. Traut sich der Ersthelfer aufs Eis, sollte das Körpergewicht großflächig auf dem Eis verteilt sein. So können Bretter, Leitern oder Bohlen dabei helfen, nicht selbst im Eis einzubrechen.

Wer im Eis eingebrochen ist, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis feszuhalten oder sich darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer freischlagen. Ist der Betroffene wieder an Land, sollte er in warme Decken oder Jacken gehüllt werden, damit er sich wieder aufwärmen kann. Von dem "Hausmittel", einen Geretteten mit Schnee einzureiben, rät die Feuerwehr ab.

(RP)