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Fähranleger Meerbusch: Fahrzeug fährt in den Rhein

Großeinsatz am Fähranleger Langst-Kierst : Frau fährt in den Rhein und kann sich selber retten

Am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr ist eine Frau mit ihrem Cabrio aus bisher ungeklärter Ursache am Fähranleger in Langst-Kierst in den Rhein gefahren. Sie konnte sich selbst an Land retten. Am Abend suchten Boote und ein Hubschrauber weiter nach dem gesunkenen Fahrzeug.

Ein Hubschrauber kreiste noch weit nach 18 Uhr über dem Rhein in Langst-Kierst. Auch Boote der Feuerwehr suchten in der Dunkelheit nach dem Cabrio, das zuvor im Rhein versunken war.

Das war passiert: Gegen 17 Uhr war eine Frau mit ihrem Fahrzeug, nach Zeugenaussagen ein BMW Cabrio, am Fähranleger in Langst-Kierst aus bislang ungeklärter Ursache in den Rhein gefahren. Die Feuerwehr Meerbusch rückte mit einem Großaufgebot von rund 40 Einsatzkräften zur Unglücksstelle aus. Auch Polizei, Rettungsfahrzeuge und Einsatzkräfte der Düsseldorfer Feuerwehr waren vor Ort. Bereits beim Eintreffen der Rettungskräfte hatte sich die Fahrerin jedoch selbst aus dem Auto befreien und an Land retten können. „Dass das Auto ein Cabrio war, hat es wahrscheinlich begünstigt, dass sie sich selbst befreien konnte“, sagt Frank Mohr, Sprecher der Feuerwehr Meerbusch. Die Frau wurde zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht. Zunächst war die Lage unübersichtlich. Denn es war unklar, ob sich die Fahrerin allein im Fahrzeug befunden hatte oder ob noch weitere Personen im Auto waren.