Endlich wird etwas getan

Dass die Linksabbieger-Ampel an der Kreuzung Xantener/Schlossstraße in Strümp bald kommt, ist richtig. Denn jede Maßnahme, die dazu beiträgt, die Sicherheit an brenzligen Verkehrspunkten zu erhöhen, ist eine richtige. Der Druck, den die Interessengemeinschaft "Kleene Strömper" in den vergangenen Jahren auf die Politik ausgeübt hat, scheint sich gelohnt zu haben. Zwar sind an der Kreuzung in den vergangenen Jahren nicht wöchentlich (schwere) Unfälle passiert. Doch dass die Verkehrssituation an dieser Stelle bisher nicht optimal war, ist unstrittig. Das verdeutlicht mal wieder ein Problem, das bei der Diskussion um die Beseitigung gefährlicher Verkehrspunkte nur allzu oft existiert: Müssen eigentlich immer erst genug Menschen zu Schaden kommen, damit der Druck für die Entscheidungsträger, nun endlich handeln zu müssen, groß genug wird? Dies ist nur schwer nachzuvollziehen. Umso besser, dass Straßen.NRW nun aktiv wird. Es bleibt nur noch zu hoffen, dass der anvisierte Zeitplan auch eingehalten wird.

adrian.terhorst@rheinische-post.de

(RP)
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