Eigentümer sucht neuen Mieter für Meerbuscher JuCa

Treffen ohne Ergebnis : Politik diskutiert über die Zukunft des JuCa

Die Fraktionsvorsitzenden haben sich auf Einladung von Bürgermeisterein Angelika Mielke-Westerlage getroffen.

(ak/ena) Wie geht es mit dem JuCa und der Halle 9 auf dem Gelände der Alten Seilerei weiter? Nachdem bereits ein Nachmieter feststand, der dann aber wieder kündigte, trafen sich jetzt auf Einladung von Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage die Fraktionsvorsitzenden. Konkrete Ergebnisse zur Zukunft des JuCa hat dieses Treffen aber  nicht gebracht. „Es ging eher darum, die Meinungen der Fraktionen zu sondieren, um nächste Schritte zu erarbeiten“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Werner Damblon.  „Nun sind Gespräche zwischen Verwaltung und Eigentümer geplant. Bis zum Haupt- und Finanzausschuss wird es exaktere Informationen geben.“ Die „Gemengelage“ habe sich nicht geändert, so Damblon. „Die Fraktionen sind immer noch uneins.“ Er betont aber auch: „Die Ratsmehrheit verfolgt das Ziel, das JuCa zu akzeptablen Kosten für die Öffentlichkeit zu erhalten. Es lohnt sich, nach einer Lösung zu suchen.“

Ob das auch die Eigentümer der Alten Seilerei, Familie Weyer, so sehen? „Wir suchen auf dem freien Markt nach einem neuen Mieter“, so Alexandra Weyer am Freitag auf Anfrage unserer Redaktion. Die Stadt habe zwar ihr Interesse bekundet, aber wenn sie einen neuen Mieter finden würde, könnte es theoretisch sein, dass auch schon bald ein Mietvertrag unterzeichnet werde. „Wir sind daran interessiert, die Halle bald weiter zu vermieten“, so Weyer.

Die Diskussionen innerhalb der Fraktionen und Verwaltung gehen in unterschiedliche Richtungen. Auch, weil schon seit längerem über ein Bürgerhaus in Osterath nachgedacht und jetzt auch konkret diskutiert wird. Braucht der Ortsteil eine Halle und ein Bürgerhaus? Und: Wer könnte die Halle betreiben? Ein Trägerverein ist zwar im Gespräch, der das JuCa dann mieten könnte – fraglich ist, ob diese Überlegungen so zeitnah abgeschlossen werden können, dass der Eigentümer sich darauf einlässt. Diskutiert wird wieder am 19. März im Hauptausschuss.