Meerbusch: DRK braucht dringend Blutspenden

Meerbusch : DRK braucht dringend Blutspenden

Das Rote Kreuz weist darauf hin, dass vor allem in den Ferien die Sorge um ausreichende Mengen an Spenderblut zur Versorgung der Patienten steigt. Bereits seit Mitte September fallen die Blutspenderzahlen drastisch, sagt Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienst West. Der Blutspendedienst spüre diese Auswirkungen als größter Versorger der Krankenhäuser mit medizinischen Blutpräparaten im Land, ganz besonders. Da 80 Prozent aller Menschen in ihrem Leben selbst einmal therapeutisches Blut benötigen, appelliert das DRK an alle Bürger, Blut zu spenden.

Die nächste Möglichkeit, Blut zu spenden haben die Meerbuscher am Dienstag, 7. November, von 16.30 bis 20 Uhr in der Städtischen Realschule Osterath an der Görresstraße 6, und am Freitag, 8. Dezember, von 16.30 bis 19 Uhr im Gemeindesaal Heilig Geist, Karl-Arnold-Straße 36 in Büderich. Als Motivationshilfe weist der Blutspendedienst des DRK auf die Blutspender-werben-Blutspender-Aktion "Power für Lebensretter" hin. Blutspender, die einen neuen Spender mitbringen, bekommen als Dankeschön eine Powerbank zum Aufladen von digitalen Endgeräten geschenkt.

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre und höchstens 75 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin ist der Personalausweis unbedingt mitzubringen. Vor der Blutspende werden verschiedene Körper- und Blutwerte überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Jeder Blutspender erhält einen Blutspendeausweis mit seiner Blutgruppe. Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang liegen. Zum Abschluss lädt das DRK zu einem Imbiss ein.

(cbe)
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