Meerbusch: Dorfresidenz in Büderich eröffnet bald

Meerbusch: Dorfresidenz in Büderich eröffnet bald

Anfang nächsten Monats können die ersten Mieter in die barrierefreien Wohnungen des Neubaus an der Dorfstraße einziehen. Bereits am 22. August sollen die Geschäfte in der Ladenzeile im Erdgeschoss öffnen

Nach 14 Monaten Bauzeit steht die Büdericher Dorfresidenz kurz vor ihrer Fertigstellung. "Zum 1. September und zum 1.Oktober können die Mieter ihre neuen Wohnungen beziehen", kündigte gestern Peter Wulbeck, Geschäftsführer des Bauvereins Meerbusch, an. Unmittelbar vor dem Einzug der ersten Mieter sollen auch die Ladenlokale im Erdgeschoss eröffnen.

19 barrierefreie Wohnungen in den Obergeschossen, eine Ladenzeile im Erdgeschoss — die Dorfresidenz am Pfarrgarten neben der Mauritius-Kirche. Foto: U.D.

Planungsbeginn für die "Dorfresidenz am Pfarrgarten" war im Jahr 2010. Damals traten Vertreter der Büdericher Pfarrgemeinde St. Mauritius und Heilig Geist mit dem Anliegen an den Bauverein Meerbusch heran, das zentrale Grundstück der ehemaligen Kaplanei neu zu nutzen. Mittels eines Architektenwettbewerbs wurde nach dem geeignetsten Entwurf für diesen Standort gesucht. Sieger des Wettbewerbs war das Meerbuscher Architekturbüro Meyer.

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Kurz vor der Fertigstellung ist nur noch eine der 19 Wohnungen unvermietet. "Alle Wohnungen der Dorfresidenz sind barrierefrei und verfügen über großzügige Sonnenterrassen mit Süd-West-Ausrichtung, Fußbodenheizung und einen besonders effektiven Schallschutz", berichtet Wulbeck. "Jedes Treppenhaus hat einen eigenen Aufzug, der es seinen Bewohnern ermöglicht ohne eine einzige Bodenschwelle vom Bürgersteig bis auf den Balkon zu gelangen." Unter dem Haus ist außerdem eine große Tiefgarage mit 25 Stellplätzen gebaut worden, durch die der ruhende Verkehr vollständig verschwinden soll.

Besonders in puncto ökologische Nachhaltigkeit im Wohnungsbau zeigt sich der Bauverein bei diesem Projekt vorausschauend. Bei der Energiegewinnung in der "Dorfresidenz" setzt man auf erneuerbare Energien. Die 19 Wohnungen werden mit Erdwärme geheizt, die mittels einer Erdwärmepumpe durch 145 Meter tiefe Leitungen gewonnen wird. Auch Solarenergie kann mit Hilfe einer Photovoltaikanlage auf dem Dach in Strom umgewandelt und genutzt werden.

(RP)
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