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Meerbusch: Die Winterwelt: heute gibt es Glühwein

Meerbusch : Die Winterwelt: heute gibt es Glühwein

Ein Winterspektakel geht in die sechste Runde. Jetzt haben auf dem Büdericher Dr.-Franz-Schütz-Platz die Aufbauarbeiten für die Meerbuscher Winterwelt begonnen. Auf insgesamt 1500 Quadratmetern wird die kleine Weihnachtsstadt entstehen. In die Mitte kommt die 300 Quadratmeter große Eisfläche, 15 Holzbuden werden sie umschließen.

Bereits am ersten Aufbautag geht das zehnköpfige Team eingespielt und geübt vor. "Als erstes kommt der Holzboden", erklärt Andreas Böhm, Aufbauleiter der Winterwelt. Dabei gleichen die Bodenbauer Unebenheiten des Platzes aus. Der Abstand zwischen Holzplatten und Asphalt kann später unter den Füßen der Besucher bis zu 50 Zentimetern betragen. Fast gleich schnell errichtet das Aufbauteam das große Dach über der Eisfläche. "Das bekommen wir alles an einem Tag hin", sagt Böhm.

Länger dauert die Errichtung der Hüttenstadt. Neben der großen Glühweinhütte mit rund 200 Quadratmetern Fläche werden Holzbuden unter anderem für den Crepes- und Pizzaverkauf sowie für den Schlittschuhverleih errichtet. Am Kopf der Weihnachtsstadt wird wie jedes Jahr die große Bühne stehen. "Da wird dann das Programm stattfinden", sagt Böhm.

Auch der Bau der Eisfläche wird fast bis zum letzten Tag dauern. Nahezu 5000 Meter Kühlschläuche werden die Helfer auf den 300 Quadratmetern verlegen. In ihnen fließt Glykol, das auf minus 14 Grad Celsius runtergekühlt sein wird. Dieses soll das Wasser auf der Bahn in Eis verwandeln.

"Bei gutem Wetter gehen wir davon aus, dass wir drei bis vier Tage brauchen, um eine gute Eisfläche zu bekommen", sagt Böhm. Am Folgetag könnte die Eisbahn dann befahren werden. Mindestens zwölf Stunden am Tag wird das Aufbauteam nun auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz zugange sein. "Hektischer wird es erfahrungsgemäß dann im Endspurt", sagt Böhm. Am Freitag, 25. November, soll die große Eröffnungsfeier sein. "In den letzten Tagen sind wir hier bestimmt bis zu 15 Stunden", so Böhm.

Entspannt und voller Vorfreude gehen es seit dem ersten Aufbautag auch Ilse und Hans-Günter Wagner aus Goch an. Etwas abseits der Aufbauarbeiten steht ihre Jagertee-Hütte. "Wir feiern in unser zehntes Jahr in Büderich", sagt Hans-Günter Wagner. Daher habe die Stadt Meerbusch dem Ehepaar erlaubt, am Martinstag in Büderich Glühwein zu verkaufen. Ausschließlich in Büderich verkaufen die beiden Ruheständler ihren königlich bayrischen Jagertee. "Wir kennen in Meerbusch mittlerweile mehr Menschen als in unserer Heimatstadt", sagt Hans-Günter Wagner.

(RP)