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Meerbusch: Die letzten Kilometer des Jahres

Meerbusch : Die letzten Kilometer des Jahres

60 Meerbuscher machten beim traditionellen Osterather Silvesterlauf mit – einige nutzen diesen als Marathon-Training

60 Meerbuscher machten beim traditionellen Osterather Silvesterlauf mit — einige nutzen diesen als Marathon-Training

Zum Abschluss des Laufjahrs 2012 hatte der Lauftreff des Osterather Turnvereins wieder zum traditionellen "OTV-Silvesterlauf" geladen— und rund 60 Sportbegeisterte waren erschienen. "Wir laufen Strecken zwischen acht und zehn Kilometern", sagte Peter Müller-Mannhardt von der Leichtathletik-Abteilung.

Start- und Endpunkt war der Park-and-Ride-Parkplatz in Bovert. Ursprünglich war auch eine Strecke von rund sechs Kilometern vorgesehen — aber von den anwesenden Meerbuschern wollte diese "kleine" Runde niemand laufen.

"Wir bereiten uns mit dem Lauf schon auf den Marathon in Hannover vor", sagte Claus Grotenburg (46), Wirt der Büdericher Gaststätte "Grotenburg's Börker Brauhaus". Gemeinsam mit Freund Hugo Nitschmann (50) wollte er die letzten Kilometer des Jahres nutzen, um sie in das Trainingsprogramm für den 5. Mai in Hannover einzubauen. Wesentlich näher vom Terminkalender war das anvisierte Ziel von Dominik Krause. "Ich habe an Neujahr Geburtstag, da bin ich dann richtig fit", sagte der 19-jährige Strümper.

Sein Bruder Marko Krause (17) war für die mentale Unterstützung bei dem Lauf dabei. Als eine Leichtigkeit betrachteten die zahlreichen Stammläufer des OTV-Lauftreffs den Silvesterlauf. "Ich habe schon fünf Mal einen Marathon bestritten", sagte Andrea Anne Kremer.

Neben ihr gingen Jörn Breier, Elke Husmann-Zich sowie Norbert und Alexandra Beeck mit an den Start. "Für uns ist das heute der reine Spaß am Laufen", sagte Osteraths vielleicht bekanntester Läufer Jochen Adomeit. Der 70-Jährige war beim Fest des Sports 2012 zum Sportler des Jahres der Stadt Meerbusch gekürt worden. Anschließend gab es dann für die Freizeitkameraden auch noch eine Belohnung: "Wir gehen nachher noch zum Suppe fassen zu einer Läuferin nach Strümp", sagte Peter Müller-Mannhardt von der Laufabteilung.

(RP)