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Deutsche Glasfaser baut Netz in Meerbusch aus

Digitalisierung in Meerbusch : Glasfaserausbau für Lank und Rheingemeinden

Das Unternehmen Deutsche Glasfaser baut das Netz aus. Osterath und Strümp werden vorerst nicht berücksichtigt. Dort war die Nachfrage zu gering.

Seit Sommer vorigen Jahres hatte die Firma Deutsche Glasfaser Bürger in Meerbusch dazu aufgerufen, ihre Nachfrage für den Ausbau des Glasfasernetzes zu bündeln. Das Unternehmen bot ab einer Nachfrage von 40 Prozent der Bürger einen kostenlosen Ausbau an. Nun hat die Deutsche Glasfaser mitgeteilt, in welchen Ortsteilen die Aktion erfolgreich war. Danach haben sich in Bösinghoven, Lank-Latum und den Rheingemeinden genügend interessierte Haushalte gefunden. Dort soll nun mit der Ausbauplanung begonnen werden.

„Wir freuen uns sehr über das Ergebnis und danken den Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Unterstützern für ihr Interesse und Engagement“, sagt Serpil Durmaz, Projektleiterin von Deutsche Glasfaser. In Osterath hatte es nur für eine Quote von 22 Prozent gereicht. „Die Ortsteile Osterath und Strümp, bei denen die Nachfrage zu gering war, werden beim Ausbau zunächst nicht berücksichtigt. Allerdings prüfen wir, ob sich nach Projektabschluss ein erneutes Engagement in diesen Ortsteilen lohnt. Dazu sind wir auf das Interesse der Anwohner angewiesen“, so Serpil Durmaz weiter. Im Dezember hatte die Deutsche Telekom bereits angekündigt, in Büderich und Osterath rund 8200 Haushalte an das Glasfaser-Netz anzuschließen.

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Bevor es losgeht, bietet Deutsche Glasfaser am Samstag, 5. Februar von 10 bis 15 Uhr, bei einem letzten Abgabetag am Servicepunkt in Lank-Latum (Kaiserswerther Straße 4) allen Bewohnerinnen und Bewohnern letztmalig die Chance auf einen kostenlosen Hausanschluss.

 Die Deutsche Glasfaser beginnt zunächst mit der Planung der Bauarbeiten – angefangen mit der Festlegung des Standortes für den Glasfaserhauptverteiler bis hin zur Vorbereitung des Tiefbaus.

Der Hauptverteiler bildet das Zentrum des Glasfasernetzes im Ort und ist eines der ersten sichtbaren Zeichen des Ausbaus. Anschließend beginnt der Baupartner von Deutsche Glasfaser mit den Tiefbauarbeiten und verlegt vom Hauptverteiler aus die FTTH-Glasfaserleitungen („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis ins Haus). Das Unternehmen kündigte an, alle Haushalte, die einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet haben, vorab über die einzelnen Schritte zu informieren und mit ihnen die Details zu ihren Hausanschlüssen abzuklären.

Im Vorfeld hatte auch Bürgermeister Christian Bommers bei den Bürgern dafür geworben, sich beim Ausbau zu engagieren. Starke digitale Netze seien ein Standortvorteil und künftig beim Immobilienkauf ein wichtiges Kriterium. FTTH hat als einzige Breitbandtechnik die nötige Leistungsstärke, um die rasant wachsenden Datenvolumen auch künftig zuverlässig und schnell zu übertragen. „Beim digitalen Umbau in Deutschland kommen wir an einer flächendeckenden Breitbandversorgung nicht vorbei. Im ländlichen Raum ist sie wesentlich, damit dieser all seine Vorzüge in der Lebensqualität erhalten und entfalten kann. Als verlässlicher Partner der Gemeinden und Kommunen und mit unserer jahrelangen Erfahrung gestalten wir den Ausbau mit zukunftssicherer Glasfaser wirtschaftlich, schnell und unbürokratisch“, so Serpil Durmaz, Projektleiterin von Deutsche Glasfaser.

Die kostenlose Deutsche Glasfaser Bau-Hotline beantwortet Fragen zum Ausbauprojekt unter 02861-89060940 montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr. Alle Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de verfügbar.