1. NRW
  2. Städte
  3. Meerbusch

Meerbusch: Der Brückenstreit

Meerbusch : Der Brückenstreit

Rote Stahlseile, gerade einmal 34 Meter hohe Pylone – wegen der Nähe zum Flughafen Düsseldorf und den startenden und landenden Flugzeugen – als die Flughafenbrücke vor zehn Jahren vollendet wurde, setzte sie einen neuen optischen Akzent in der Meerbuscher Rheinlandschaft.

Rote Stahlseile, gerade einmal 34 Meter hohe Pylone — wegen der Nähe zum Flughafen Düsseldorf und den startenden und landenden Flugzeugen — als die Flughafenbrücke vor zehn Jahren vollendet wurde, setzte sie einen neuen optischen Akzent in der Meerbuscher Rheinlandschaft.

Auch wenn die von der Mehrheit der Bevölkerung gewünschte Bezeichnung "Niederrheinbrücke" vom Bundesverkehrsministerium abgelehnt wurde, die Flughafenbrücke vollführte ihre Aufgabe mit Bravour: Getrenntes zu verbinden. In diesem speziellen Fall das linke und das rechte Rheinufer. Meerbusch und Düsseldorf.

Sechs Jahre nach der Fertigstellung kam es allerdings zum Streit um die Brücke. Die Düsseldorfer wollten das Bauwerk nach ihrem verstorbenen Oberbürgermeister Joachim Erwin benennen. Schließlich hatte er in seinem Vermächtnis gefordert: "Streitet nicht um eine Straße oder Hausnummer für mich!" Dass eine Straße nicht nach ihm benannt werden sollte, hatte er nicht gefordert, nur keinen Streit. Der blieb natürlich nicht aus, denn die Meerbuscher sahen keine Veranlassung, ihre Flughafenbrücke umzubenennen. Zunächst sah alles so aus, als würde die Umbenennung dennoch kommen, NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke machte sich dafür stark. Dann beendete sein Nachfolger den Streit. Aus welcher Stadt kam der?

Gestern suchten wir den Künstler Kalus Felix Droese.

Lösung bis heute, 15 Uhr, mailen an redaktion.meerbusch@rheinische-post.de

(RP/rl/ila)