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Corona in Meerbusch: Stadt muss kaum Verstöße gegen Maßnahmen ahnden

Ordnungsamt lobt Bevölkerung : Stadt muss kaum Corona-Verstöße ahnden

Das Ordnungsamt der Stadt Meerbusch lobt das korrekte Verhalten der Bevölkerung und zieht ein positives Zwischenfazit. Bislang wurden lediglich drei Bußgeldbescheide erlassen. Die meisten Verstöße gibt es beim Versammlungsverbot.

Arnd Römmler ist zufrieden. Denn als Abteilungsleiter für Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Meerbusch registiert er stadtweit kaum Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen: „Nach wie vor ist die Lage in Meerbusch sehr entspannt. Hier hat sich die Situation im Vergleich zur akuten Phase nicht verändert. Das Verhalten der Meerbuscher Bevölkerung ist als vorbildlich zu werten“, stellt er lobend heraus.

Und weiter führt er aus: „Sowohl die Ergebnisse und Eindrücke aus den Kontrollen unserer Außendienstmitarbeiter, wie auch die Eindrücke der Mitarbeiter, die selber im Stadtgebiet wohnen, lassen mich davon ausgehen, dass das Verhalten des absolut überwiegenden Teils der Bevölkerung der Pandemielage angemessen ist“.

Am häufigsten würden die Mitarbeiter des Ordnungsamtes auf Verstöße gegen das Versammlungsverbot treffen. Insgesamt halte sich die Zahl der gemeldeten und vermeintlichen Verstöße gegen die Schutzmaßnahmen aber bislang absolut in Grenzen. Und die Menge der eingeleiteten Bußgeldbescheide sowieso: „Bislang wurden drei Bußgeldbescheide erlassen“, resümiert Römmler. Damit musste die Stadt seit Mitte April kein weiteres Bußgeld erteilen.

Schon damals lag die Zahl der Bescheide lediglich bei drei. Da aber aktuell noch zehn laufende Verfahren bearbeitet würden, könnte diese Zahl bald ein wenig ansteigen, so Römmler. Bei dem bislang höchsten erlassenen Bußgeld im Zuge der Corona-Maßnahmen ging es um das Restaurant Haus Meer in Büderich, das laut Meerbuscher Ordnungsamt am Gründonnerstag Gäste auf seiner Terrasse bewirtet haben soll. Das Bußgeld lag mit 4200 Euro im vierstelligen Bereich.

Römmler weiter: Ansonsten würde das Ordnungsamt bei seinen Einsätzen im Außendienst erfreulicherweise kaum Verstöße gegen die Maßnahmen feststellen. Neben den allgemeinen Rundgängen rücken die Mitarbeiter des Ordnungsamts natürlich auch bei Meldungen und Hinweisen aus der Bevölkerung zu gezielten Kontrollen an. Auch hier würde sich die Zahl der Einsätze allerdings in Grenzen halten, erklärt Römmler.