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Corona Impfung im Seniorenheim in Meerbusch erfolgreich

Impfstart in Meerbusch : Malteserstift St. Stephanus: Impfkandidaten sind wohlauf

30 Wachkomapatienten und Mitarbeiter des Malteserstift St. Stephanus in Lank sind am Sonntag gegen das Coronavirus geimpft worden. Die Impfung ist bei allen problemlos verlaufen. In den nächsten Tagen soll es schon weitergehen.

(ena) Am Morgen nach der Impfung ist Nadine Lattek erleichtert. „Allen geht es gut, niemand hat Beschwerden oder Nebenwirkungen“, sagt die Pflegedienstleiterin des Malteserstift St. Stephanus in Lank. Die Einrichtung gehörte am Sonntag zu den drei ersten im Rhein-Kreis Neuss, in denen mobile Impfteams Bewohner und Personal gegen das Coronavirus impften. „Bei uns wurden 30 Personen geimpft, und zwar die Wachkomapatienten und die Mitarbeiter des Fachpflegebereichs Wachkoma und Beatmung“, berichtet Lattek. In drei Wochen steht deren Nach-Impfung an.

Dass das Malteserstift St. Stephanus zu den ersten Einrichtungen im Kreis gehören würde, in denen geimpft werden sollte, hatte die Pflegedienstleiterin einige Tage zuvor erfahren. „Uns wurde angekündigt, dass am Sonntag ein mobiles Team in die Einrichtung kommen würde.“ Am Montag, am Tag nach der Impfung, gab es bereits ein weiteres Gespräch, in dem geklärt werden sollte, wann die nächsten Bewohner und Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung ihre Impfung erhalten können. Nadine Lattek: „Das soll in den nächsten Tagen sein, möglicherweise sogar schon am Dienstag.“

Sie hofft, dass dann wieder alles so reibungslos klappt wie am Sonntag. „Das lief wirklich Hand in Hand“, berichtet sie. „Um 8.30 Uhr wurde der Impfstoff geliefert, gegen elf Uhr waren die Ärzte da, und dann begann auch gleich die Impfung, die bis etwa 15.30 Uhr dauerte.“ Neben den Medizinern aus dem mobilen Impfteam war auch der betreuende Hausarzt aus Lank dabei, Adel Badiian, der sich um die Impfkandidaten kümmerte und selbst auch Spritzen setzte.

In den nächsten Tagen sollen die Impfungen kreisweit in weiteren Einrichtungen fortgesetzt werden; noch zweimal rund 1740 Impfdosen sollen dafür geliefert werden.