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Meerbusch: Büderich feiert Pfarrfest rund um die Kapelle

Meerbusch : Büderich feiert Pfarrfest rund um die Kapelle

Stolz zeigt Lena auf ihr kleines Kunstwerk. "Das ist die Kapelle Maria in der Not", erklärt die Siebenjährige ihr mit Wasserfarbe gemaltes und liebevoll gestaltetes Bild. Während das Niederdonker Gotteshaus unschwer wiederzuerkennen ist, wirkt die große strahlende Sonne in der Bildecke mehr wie ein frommer Wunsch der Schülerin.

Denn Petrus meinte es am Wochenende nicht allzu gut mit dem Pfarrfest der Büdericher Gemeinde St. Mauritius und Heilig Geist und der Niederdonker Festoktav. Vor allem am Vormittag gab es reichlich Regen beim "Fisternöllche am Kapellche".

Dem bunten Treiben auf dem Pfarrfest tat dies aber keinen Abbruch. "Wir machen einfach das Beste draus und trinken uns ein leckeres Bierchen", sagt Manfred Kübler, der mit Ehefrau Angelika zur Kapelle gekommen ist. Überhaupt schien das schlechte Wetter die Besucherzahlen nur unwesentlich zu drücken. Viele Familien trotzten mit großen Schirmen und Regenjacken der Witterung.

"Und der Vorteil des Wetters ist, dass sich alles unter dem Zeltdach und abseits der Showbühne drängt", sagt Jürgen Blick, der als Moderator durch das Programm führte. Tanzgruppen, Grundschulen, Kindergärten und Fanfarenkorps sorgten für ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm. "Richtig beliebt ist auch unsere Fressmeile", so Blick weiter. Grillwurst, Reibekuchen, Champignons, Bier, Wein und frisch gepresster Orangensaft— kulinarisch war beim Pfarrfest wie in jedem Jahr bestens vorgesorgt.

Wer mehr an Losglück als an Kalorien interessiert war, konnte sich im Rahmen der großen Tombola versuchen. "Alle Erlöse kommen natürlich einem guten Zweck zu Gute", erklärt Blick. Zwei Projekte teilen sich das Geld. Zum einen profitiert der Förderverein "Füreinander", zum anderen das Simbabwe-Projekt. "Dort helfen wir nun schon im fünften Jahr", so Blick.

Den Auftakt der Festoktav mit dem Motto "Wer fragt, glaubt" hatte am Samstag bei herrlichem Spätsommerwetter die Vigilfeier der Jugend gemacht. Weiter ging es gestern mit einer Kreuzwegbetrachtung rund um den Dyckhof. Allmorgendlich finden zudem bis zum 17. September jeweils um 6.30 Uhr, 8 Uhr und 9 Uhr die Pilgermessen statt. "Zentrale Punkte der Tagesgestaltung sind aber unsere Festandachten und Prozession am Abend", weiß Blick. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Im Anschluss an die Andacht gestern, in deren Rahmen Diözesanjugendseelsorger Pfarrer Mike Kolb die Predigten hielt, ist gemütliches Zusammensein angesagt. "Das tut der Gemeinde gut", so Blick. Den Abschluss der Festoktav bildet am 18. September (10.30 Uhr) die Gemeindemesse und die Pferde- und Fahrzeugsegnung.

(RP/rl)