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Meerbusch: Brühler Weg soll für knappe halbe Million saniert werden

Meerbusch : Brühler Weg soll für knappe halbe Million saniert werden

Die Anwohner der Straße in Büderich werden die Hälfte der Kosten tragen müssen — eine Bürgeranhörung ist in Planung

Der Brühler Weg in Büderich soll grundsaniert werden. Eine entsprechende Vorlage der Verwaltung werden die Politiker im Bauausschuss am 14. März beraten. Die Gelder von 494 000 Euro hat der Stadtrat bereits bereitgestellt. Allerdings sollen die Anwohner die Hälfte der Kosten mittragen. Die Verwaltung will sie bei einer Bürgeranhörung über die Baumaßnahme informieren, wenn der Stadtrat der Sanierung zustimmt.

Der Brühler Weg, der als Hauptverkehrsstraße die Dorfstraße mit der Moerser Straße verbindet, befindet sich in einem schlechten Zustand. Sanierungsbedürftig ist nach Verwaltungsangaben der Abschnitt zwischen Dorfstraße bis zur Kreuzung Friedenstraße.

"Nach den Richtlinien ist für eine Hauptverkehrsstraße bei der aktuellen Verkehrsbelastung für den Fall eines Vollausbaus ein frostsicherer Straßenaufbau von rund 60 Zentimetern erforderlich", erklärt Planungsdezernent Just Gérard. "Dieser Aufbau ist nach den Untersuchungsergebnissen im Mittel nicht vollständig, beziehungsweise nicht in der erforderlichen Stärke vorhanden." Die Verwaltung hatte für den vorhandenen Straßenaufbau eine gutachterliche Stellungnahme erarbeiten lassen. "Bei den durchgeführten Rammkernsondierungen und Schürfungen vor Ort wurde kein dem aktuellen Regelwerk entsprechender Fahrbahnaufbau angetroffen", berichtet Gérard. "Hierdurch ist auch die starke Schädigung mit Netzrissen und Absackungen in der vorhandenen Fahrbahndecke zu erklären."

Erfreulich für die Anwohner: Die Kosten sollen weniger hoch werden als zunächst veranschlagt. Zwar soll die Straße grundsaniert werden, allerdings sei es möglich, als Bauweise den so genannten vollgebundenen Oberbau umzusetzen, erklärt Gérard. "Auf diese Weise können die Gehwege entlang des Sanierungsabschnittes erhalten werden."

Somit dürften sich die Sanierungskosten auf rund 410 000 Euro statt 494 000 Euro belaufen. Gérard: "Da nur punktuell untersucht werden konnte, bleibt aber das Restrisiko, dass Bereiche vorhanden sind, an denen die Bordstein- und Rinnenanlage nicht gehalten werden kann.

(RP)