Ausgeladener Pfarrer in Meerbusch wäre gern beim Schützenfest gewesen

Streit ums Pfarrhaus in Meerbusch : Pfarrer Viertel respektiert die Strümper Schützen

Pfarrer Norbert Viertel aus Strümp wäre bereit gewesen, auch in diesem Jahr mit den Schützen zu feiern. Doch die haben ihn ausgeladen – wegen des Verkaufs des Pfarrhauses.

Die Strümper Schützen wollen ihr Schützenfest Ende des Monats ohne Pfarrer Norbert Viertel feiern. Sie seien zu enttäuscht darüber, dass das Pfarrhaus der Hildegundis-Gemeinde an die Caritas verkauft worden sei,  obwohl viele Strümper das Haus für ihre Treffen halten wollten.

Dazu äußert sich nun auf Anfrage unserer Redaktion Pfarrer Norbert Viertel. Er erklärt, dass er mit den Schützen in Strümp seit 13 Jahren Gottesdienste und Schützenfeste gefeiert habe. Auch in diesem Jahr wäre er wieder dazu bereit gewesen. Selbstverständlich respektiere er, wenn man ihn nicht dabei haben wolle.

Wegen der guten Beziehungen zur evangelischen Schwestergemeinde habe er eine ehrenamtliche Wortgottesdienstleiterin beauftragt, zusammen mit Pfarrerin Karin Schwark den traditionellen ökumenischen Gottesdienst in St. Franziskus zu halten. Er wünsche allen ein schönes Fest, so Viertel.

(ak/kir)
Mehr von RP ONLINE