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Archiv der Stadt Meerbusch ist umgezogen

Umzug fast abgeschlossen : Archiv bezieht seine neuen Räume

Die historischen Unterlagen sind in Bovert angekommen. Allerdings müssen sie noch eingeräumt werden, auch sind noch nicht alle Arbeiten am neuen Standort erledigt.

Der Umzug des Meerbuscher Stadtarchivs von der Karl-Borromäus-Straße in Büderich in das neue Gebäude am Neusser Feldweg in Osterath-Bovert ist ein Großprojekt. Mehr als ein Jahr lang waren Archivar Michael Regenbrecht und sein Team mit den Vorbereitungen beschäftigt, nun sind all die vielen Kartons mit historisch wertvollen Unterlagen und Dokumenten aus der Stadtgeschichte am neuen Standort angekommen.

Anders als das alte Archiv, in einem Nebengebäude der Adam-Riese-Schule, ist der Neubau gezielt auf die Bedürfnisse von Regenbrecht und seinem Team zugeschnitten. Die Betonbauweise des Neubaus soll nach Angaben des Architekten den alten Schriften und Akten zugutekommen, da die Luft im Inneren gleichmäßig temperiert und trocken ist und nur durch wenige Fenster schädliches Sonnenlicht auf die teils empfindlichen Unterlagen fällt. Nur im Bereich der Büros und der Räume für Besucher wird es große Fenster geben. All das gab es in Büderich nicht, so dass die Haltbarkeit der Unterlagen dauerhaft verringert wurde.

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Mehrere Monate hat es gedauert, das Meerbuscher Stadtarchiv umzugsfertig zu machen. Nun muss das Team ihre umfangreichen Bestände am neuen Standort wieder einräumen und entsprechend sortieren, bevor der Archivbetrieb für die Bürger wieder vollumfänglich beginnen kann. Auch sind am Neusser Feldweg noch nicht alle technischen und handwerklichen Arbeiten erledigt.

Daher ist das Archiv aktuell für den normalen Besucherverkehr noch geschlossen. Interessenten, die Wünsche oder Anfragen an das Archiv haben, können sich aber per Mail melden und bekommen dann Auskunft. Kontakt zum Archiv ist über archiv@meerbusch.de möglich. Michael Regenbrecht und sein Team geben dann so schnell wie möglich Auskunft, allerdings sind die Archivare noch mit der Einrichtung des Archivs beschäftigt. Auch sind noch nicht alle Unterlagen an Ort und Stelle eingeräumt, so, dass Recherchen in einigen Fällen länger als gewohnt dauern können. Weitere Infos unter www.meerbusch.de.