Meerbusch Am Amselweg entsteht Platz für Neues

Meerbusch · Der Bauverein Meerbusch hat in Büderich früher als geplant mit dem Abriss der Häuserzeile begonnen.

 In der Vogelsiedlung im Süden Büderichs rücken die Bagger an, um am Amselweg Platz zu schaffen für diesen Neubaukomplex (links: Blick von der Römerstraße, rechts: Blick vom Amselweg).

In der Vogelsiedlung im Süden Büderichs rücken die Bagger an, um am Amselweg Platz zu schaffen für diesen Neubaukomplex (links: Blick von der Römerstraße, rechts: Blick vom Amselweg).

Foto: Konrath und Wennemar Architekten Ingenieure

Am Amselweg tut sich etwas: Das Neubauprojekt des Bauvereins Meerbusch startet. "Die Wohnungen sind nun alle frei, alle Mieter konnten untergebracht werden", sagt ein Sprecher des Bauvereins. "Einige sind komplett verzogen, andere in anderen Wohnungen des Bauvereins untergebracht worden." Ursprünglich war geplant, dass die Häuserzeile in Büderich zum Juni dieses Jahres frei werden sollte.

 Der Blick von der Römerstraße aus zeigt, dass die Abrissarbeiten zügig vorangehen. Ein Teil der Häuserreihe ist bereits verschwunden. Ab Juli wird an dieser Stelle neu gebaut.

Der Blick von der Römerstraße aus zeigt, dass die Abrissarbeiten zügig vorangehen. Ein Teil der Häuserreihe ist bereits verschwunden. Ab Juli wird an dieser Stelle neu gebaut.

Foto: Tanja Karrasch

Das ist nun deutlich schneller geschehen; es beginnt bereits der Abriss. Teile der Häuserzeile liegen schon in Trümmern. Der Bauverein plant anstelle der bisherigen 14 Wohnungen am Amselweg in der Vogelsiedlung einen Komplex mit 21 Wohneinheiten im Mehrgeschossbau sowie nach Angaben des Sprechers zwei weiteren Wohneinheiten in einem Nebengebäude.

Meerbusch: Am Amselweg entsteht Platz für Neues
Foto: : Konrath und Wennemar Architekten Ingenieure

Einige der bisherigen Mieter hätten angekündigt, gerne an den Amselweg zurückziehen zu wollen, wenn der Neubau fertig ist. Das soll Ende 2019 der Fall sein. Die Nachfrage sei groß, "die Wohnungen sind größtenteils schon jetzt vermietet", sagt der Sprecher.

Geplant haben das Objekt die Architekten des Düsseldorfer Büros Konrath und Wennemar. Von den 21 Wohnungen sind fünf geförderter Wohnraum, also für Menschen mit Wohnberechtigungsschein. Von außen wird das nicht zu erkennen sein, allerdings kann sich die Innenausstattung von den frei finanzierbaren Einheiten entscheiden.

Zudem gibt es eine Tiefgarage mit 25 Stellplätzen, von denen sechs mit Elektro-Ladestationen ausgestattet werden. Die Wohnungen selbst werden barrierefrei konzipiert und zwischen 40 und 100 Quadratmetern groß sein.

"Ziel der Planung ist die Schaffung einer Baukörperanordnung, die am Standort eine maximale Wohnqualität erzeugt und gleichzeitig ein städtebauliches Signal als Zugang zur Vogelsiedlung setzt", erläutert Architekt Stefan Luchmann. "Der Entwurf sieht drei Baukörper vor, die in ihrer Größe die Körnigkeit der Umgebung aufnehmen und als Herzstück der Anlage einen ruhigen, lärmgeschützten Wohnhof ausbilden." Den Zuschlag, das Projekt übernehmen zu können, bekamen die Düsseldorfer, indem sie sich Ende 2016 in einem Ausschreibungs-Wettbewerb gegen Mitbewerber durchsetzten. Das Projekt am Amselweg ist eines der bisher größten Objekte, für die der Bauverein Meerbusch verantwortlich zeichnet.

(RP)
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