Meerbusch/Düsseldorf: A57 nach Lkw-Unfall lange gesperrt

Meerbusch/Düsseldorf : A57 nach Lkw-Unfall lange gesperrt

Ein Auffahrunfall mit zwei Lastwagen auf der Autobahn 57 bei Meerbusch sorgte am Mittwoch für einen langen Stau im Berufsverkehr. Die Autobahn war für rund fünf Stunden gesperrt.

In Höhe der Auffahrt Bovert ist am Mittwochmorgen ein Laster auf einen anderen aufgefahren, berichtete ein Sprecher der Polizei Düsseldorf. Der Fahrer des auffahrenden Lkw, ein 62-jähriger Duisburger, ist dabei im Führerhaus eingeklemmt worden und musste von der Feuerwehr befreit werden. Mit einem Hubschrauber wurde der Schwerverletzte in eine Klinik geflogen. Der Fahrer des anderen Lkw blieb Polizeiangaben zufolge unverletzt.

Zur Unterstützung der Unfallaufnahme wurde ein Polizeihubschrauber für Übersichtsaufnahmen angefordert. Die Richtungsfahrbahn Köln blieb ab dem Autobahnkreuz Meerbusch bis etwa 13 Uhr gesperrt. Es entstand ein Stau von 17 Kilometer Länge, der bis zum Kreuz Moers reichte. Gefahrgut trat nicht aus.

Es ist der vierte schwere Lkw-Unfall innerhalb weniger Tage auf den Autobahnen rund um Düsseldorf: Am Dienstag ist im Autobahnkreuz Kaarst, in der Auffahrt zur A 52 in Fahrtrichtung Roermond, ein niederländischer Lkw von der Fahrbahn abgekommen und umgestürzt. Der Fahrer wurde sehr schwer verletzt. Es gab Sperrungen und Staus.

(lnw)